Eishockey | 2. Bundesliga : Piraten punkten - Eislöwen gehen leer aus
Der 37. Spieltag entwickelte sich für Crimmitschau und Dresden zu einer durchwachsenen Sache. Die Eispiraten kämpften sich am Sonntag in Heilbronn zumindest bis in die Overtime und holten so einen Punkt. Für die Eislöwen reichte es gegen die Hannover Indians nicht mal für einen Zähler. Zuschauer waren diesmal die Lausitzer Füchse, die erst am kommenden Freitag wieder zum Punktspiel aufs Eis müssen.
Eispiraten punkten beim Tabellenzweiten
Crimmitschau hat den Coup verpasst, kann sich aber immerhin mit einem Punkt trösten. Beim Tabellenzweiten Heilbronner Falken unterlagen die Eispiraten erst nach Penaltyschießen 2:3.
Lange gab es nur ein Tor: Grünn hatte nach Bullygewinn die Sachsen in Führung gebracht (18.). Crimmitschau konnte sich auf Torwart und Abwehr verlassen. Die Falken-Offensive war zu ungenau. Spät drehten Carciola (50.) und Capraro in Überzahl (57.) die Partie. Sekunden vor Schluss schlug Keith für die Piraten zurück. Im Penaltyschießen traf nur Heilbronns Lemieux.
Heimschlappe für Eislöwen
Das Wechselbad der Gefühle zu Hause geht weiter. Nach dem Heimsieg gegen die Steelers hagelte es diesmal für die Dresdner Eislöwen wieder eine Niederlage, und die war mit 2:6 gegen die Hannover Indians durchaus deutlich.
Nach einem 0:1-Rückstand kam Dresden im zweiten Durchgang zum Ausgleich: Iberer traf in Überzahl zum 1:1 (23.). Danach hatte Becker die Führung auf dem Schläger, brachte aber die Scheibe nicht im Kasten unter. Stattdessen legten die Gäste nach. Im letzten Durchgang erhöhte Hannover auf 3:1, bevor Martens mit einem fulminanten Schuss der Anschluss (53.) gelang. Dresden pokerte, nahm den Goalie raus und fing sich noch drei Tore ein.

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