Eishockey | 2. Bundesliga : Füchse & Eispiraten verteilen Geschenke
30. Spieltag
Am zweiten Weihnachtsfeiertag haben die mitteldeutschen Eishockey-Zweitligisten Geschenke verteilt. Sowohl die Lausitzer Füchse als auch die Eispiraten Crimmitschau zeigten sich vor dem gegnerischen Tor äußerst harmlos, vergaben zahlreiche Chancen und überließen somit den Gegnern den Sieg.
Die Lausitzer Füchse haben am Mittwoch eine vermeidbare Niederlage hinnehmen müssen. Gegen die Ravensburger Towerstars unterlag der Eishockey-Zweitligist mit 1:2 und bleibt im Tabellenkeller.
Füchse mit schlechter Chancenverwertung
Vor 2.456 Zuschauern im heimischen Fuchsbau sündigten die Lausitzer schon im ersten Drittel mit ihren Chancen. Obwohl sie das Tor der Gäste belagerten, kam nichts Zählbares heraus. Bartlick, Vostrak, Burlin und auch Kjäärgard vergaben selbst in Überzahl beste Möglichkeiten und scheiterten immer wieder am Ravensburger Keeper Rohde. Das rächte sich im zweiten Durchgang, als die Towerstars äußerst effektiv agierten und zwei Chancen konsequent nutzten. Krestan in der 24. Minute und Friedrich in der 36. schockten die Füchse und ihre Fans.
Im Schlussdrittel dann wieder ein ähnliches Bild wie zu Beginn: Die Füchse machten enormen Druck, aber kein Tor. So tauchte Lavallee in der 44. Minute frei vor Rohde auf, verfehlte jedoch das Ziel. Erst in der 55. Minute gelang den Lausitzern dank Burlin, der von der blauen Linie traf, der ersehnte erste Treffer. In den letzten Minuten setzten die Hausherren dann alles auf eine Karte, nahmen Torwart Boutin raus und drängten auf den Ausgleich. Dieser gelang aber nicht, so dass Ravensburg als Sieger vom Eis ging.
Eispiraten von schnellem 0:3-Rückstand geschockt
Auch die Eispiraten Crimmitschau kassierten am Mittwoch eine bittere Pleite. Beim Tabellenletzten SC Riessersee unterlagen sie mit 2:5. Die Partie begann furios - schon nach acht Minuten lagen die Eispiraten völlig überraschend 0:3 zurück. Thomas, Vollmer sowie Ross sorgten mit ihren Treffern für Entsetzen bei Crimmitschau. Insbesondere Torwart Albrecht machte dabei eine ganz unglückliche Figur und wurde umgehend durch Fous ersetzt. Danach übernahmen die Eispiraten die Regie, überwanden ihre anfängliche Nervosität und kamen durch Williams und Heinisch noch vor der ersten Drittelpause zum Anschluss. Nach fünf Treffern in den ersten 20 Minuten blieb der zweite Durchgang torlos, wobei Crimmitschau mehrere Chancen nicht nutzte.
Das letzte Drittel begann mit einem üblen Foul an Hüfner, wonach Henrich eine Spieldauerstrafe kassierte. Aus der folgenden fünfminütigen Überzahl konnten die in dieser Phase enttäuschenden Eispiraten keinen Profit schlagen, so dass es beim 2:3-Rückstand blieb. Danach wirkte Crimmitschau verzweifelt, versuchte den Anschluss zu erzwingen. Das Tor trafen aber nur die Gastgeber: Regan versetzte Crimmitschau in der 52. Minute den K.o., ehe Lord die Gäste per Konter demütigte und den 2:5-Endstand erzielte.
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