Eishockey

Eishockey | 2. Bundesliga : Füchse tanzen nach Derbysieg

Die 2. Bundesliga geht ihrer entscheidenden Phase entgegen. Wer kämpft um die Meisterschaft? Wer gegen den Abstieg? Von den drei sächsischen Teams stehen die Lausitzer Füchse am besten da. Am Freitag glückte im Fuchsbau der Sieg gegen die Dresdner Eislöwen, denen die Abstiegsrunde droht. Noch Kurs auf die Aufstiesgrunde hat der ETC Crimmitschau. Kein Wunder, dass die unglückliche Pleite am Freitag gar nicht ins Konzept passte.

Eishockeyspiel zwischen den Dresdner Eislöwen und den Lausitzer Füchsen
Diesmal bestimmten die Füchse das Derby klar. (Archiv)

Ehrenrunden und Freudentänze haben die Spieler der Lausitzer Füchse nach dem verdienten 3:1-Erfolg im Sachsenderby gegen die Dresdner Eislöwen gedreht. Die Füchse wurden ihrer Favoritenrolle gegen den Tabellenvorletzten damit gerecht. Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit. Die Entscheidung fiel erst im Schlussdrittel.

Dabei erwischten die Füchse einen Traumstart: Derlago traf mit viel Übersicht früh (4.). Die Gastgeber blieben danach am Drücker, scheiterten aber immer wieder am überragenden Dresdner Keeper Briggs. Das 2:0, 3:0 oder gar 4:0 war möglich. Doch es kam wie so oft: Wer die Chancen nicht nutzt, wird bestraft. Dresdens Kämpferherz Straub glich abgezockt zum 1:1 (38.) aus. Briggs avancierte auch danach zum Held. Doch dann die Schrecksekunde. Ohne Gegeneinwirkung ging der 29-jährige Schlussmann in der 45. Minute zu Boden. Als er vom Eis musste, kippte das Spiel. McKnight. (46.) und Ross (55.) brachten den Sieg für die Füchse unter Dach und Fach.

Eispiraten: Wie gewonnen, so zerronnen

Logo der Eispiraten  Crimmitschau

Die Eispiraten Crimmitschau verbleiben nach einer 2:3-Niederlage gegen Riessersee außerhalb der Playoff-Plätze. Die Westsachsen machten anfangs das Spiel und gingen durch Pielmeier verdient in Führung (5.). Als Pietsch draußen saß, kam Riessersee zum Ausgleich (10.). Nach einem Konter gingen die Gäste in Front (19.). Im zweiten Abschnitt wurde Dibelka wegen hohen Stocks ausgeschlossen, was der Offensive der Eispiraten nicht gut tat. Erst eine Einzelaktion von Albrecht brachte das 2:2 (48.). Doch die Gäste schlugen postwendend zurück (49.). Die Schlussoffensive der Crimmitschauer war keine.

Zuletzt aktualisiert: 22. Januar 2012, 21:37 Uhr

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