Eishockey

Eishockey | 2. Bundesliga : Dreifach-Sieg für Eishockey-Teams

Ein Dienstagsspieltag stand in der 2. Bundesliga an und für die Teams aus dem Sendegebiet ist es ein durchweg erfolgreicher Dienstag gewesen. Die Lausitzer Füchse, die Eispiraten Crimmitschau und die Dresdner Eislöwen gingen jeweils als Sieger vom Eis.

Füchse auf Playoff-Kurs

Logo der Lausitzer Füchse

Die Lausitzer Füchse haben in Rosenheim mit 5:4 n.P. gewonnen und damit zwei unerwartete Punkte erobert. Dabei hatten die bayerischen Gastgeber gleich zu Beginn die Initiative übernommen und mächtig Druck ausgeübt. Weißwasser jedoch hielt selbstbewusst dagegen und glich nach dem 0:1 umgehend aus (Masek/14.). Im zweiten Drittel gelang nach Rosenheims erneuter Führung (21.) wieder der Ausgleich (39.) - Ross nutzte eine 5-3-Überzahl. Dann jedoch forderten die vielen Strafzeiten ihren Tribut: Rosenheim führte nach einem Doppelschlag an (39./40.) 4:2. Die Füchse gaben aber nicht auf. Mit viel Kraft und auch etwas Glück gelang der Ausgleich - Götz und Straube (53./56.) sicherten zunächst einen Punkt, Albrecht als einziger erfolgreicher Penaltyschütze schließlich den zweiten.

Goulet lässt Eispiraten jubeln

Auch die Eispiraten hatten einen erfreulichen Abend. Nach dem 3:0-Sieg zuletzt bei Hannover gewannen die Westsachsen ihr Heimspiel gegen die Landshut Cannibals mit 4:0. "Mann des Spiels" war der dreifache Torschütze Stéphane Goulet. 1.139 Zuschauer im Sahnpark sahen ein von Taktik geprägtes und höhepunktarmes erstes Drittel. Im zweiten Abschnitt kam dann der große Auftritt von Goulet, der sein Team innerhalb von zwei Minuten (22./23./24.) mit 3:0 in Front brachte. Auch danach blieben die Gastgeber am Drücker und ließen kaum gegnerische Chancen zu. Im Schlussdrittel erhöhte Landshut zwar seine Offensivbemühungen, doch die Eispiraten hatten mit Goalie Jochen Vollmer einen sicheren Rückhalt in ihren Reihen. Stattdessen traf Julius Michel (51.) zum umjubelten Endstand.

Dresden siegt auswärts

Logo der Eislöwen

Die Dresdner Eislöwen haben nach neuntägiger Spielpause das Kellerduell beim SC Riessersee 2:0 gewonnen. Die Rote Laterne bleibt allerdings bei den Sachsen. Dresden brauchte etwas Zeit, um richtig in die Partie zu kommen. Vor allem im Spielaufbau haperte es. Dafür stand die Abwehr recht sicher. Bald lief es auch vorn immer besser. Das 1:0 erzielte Jarrett in Unterzahl (37.), Hammer legte nach (40.). Im letzten Drittel verpasste Dresden die Vorentscheidung und vergab auch ein 5-3-Überzahlspiel. Riessersee machte nochmal Dampf, aber Keeper Silverthorn war diesmal nicht zu überwinden.

Zuletzt aktualisiert: 21. Februar 2012, 23:10 Uhr

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