Eishockey

Eishockey | 2. Bundesliga : Eispiraten behalten im Derby die Nerven

38. Spieltag

Im heiß umkämpften Derby zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Dresdner Eislöwen stand es lange Unentschieden. Erst im Penalty konnten sich die Eispiraten durchsetzen. Die Lausitzer Füchse mussten zum Kellerduell in Heilbronn antreten und blieben nur Punktelieferant.

Hart umkämpft war das Derby der Eispiraten Crimmitschau gegen die Eislöwen aus Dresden. Am Ende wurde die Partie im Penalty entschieden und die Gastgeber aus Crimmitschau hatten die Nase mit 4:3 vorn.

Hugo Boisvert (12, Eisloewen, 2.v.li.) erzielt die 2:1 Fuehrung fuer Dresden und wird bejubelt.
Hugo Boisvert (Eisloewen, 2.v.li.) erzielt die 2:1 Führung für Dresden.

Im ersten Drittel ging es mit sportlicher Härte zur Sache und die Strafen waren recht gleichmäßig verteilt. Crimmitschau verstand es dann, eine Überzahlsituation zu nutzen und durch ein Tor von Campbell mit 1:0 (15.) in Führung zu gehen. Dresden blieb vor 3.201 Zuschauern über weite Strecken ungefährlich und harmlos im Angriffsspiel. Doch noch im zweiten Drittel holten die Eislöwen zum Doppelschlag aus und gingen mit 2:1 in Führung. Becker (33.) und Boisvert (36.) waren die Schützen.

Spannung bis zum Schluss

Im letzten Abschnitt erkämpften sich die Eispiraten durch ein Williams-Tor das 2:2 (48.), bevor Kaartinen im direkten Gegenzug den alten Abstand wieder herstellte. Sechs Minuten vor Schluss schafften die Piraten dann doch noch den Ausgleich. Wieder war Williams der Schütze. Mit dem 3:3 ging es in die Verlängerung. Beide Teams drängten offensiv auf den Treffer, der jedoch keinem gelang. Kurz vor Ende der Verlängerung hatte Brandon Dietrich die große Chance zur Führung für die Gastgeber auf dem Schläger, doch Eislöwen-Goalie Kellen Briggs rettete sein Team ins Penalty-Schießen. Dort erwiesen sich die Piraten als nervenstärker und konnten sich durch Treffer von Heinisch und Dietrich durchsetzen.

Füchse gehen leer aus

Logo Lausitzer Füchse

Die Lausitzer Füchse haben am Sonntag im Kellerduell bei den Heilbronner Falken eine 1:4-Pleite einstecken müssen. Dabei erwischten die Füchse einen klassischen Fehlstart: Bereits nach fünf Minuten stand es 0:2. Danach fing sich Weißwasser und verkürzte durch Müller (11.). Im Anschluss gab es weitere gute Aktionen, doch Heilbronn erhöhte in Überzahl (17.). Anfang des zweiten Drittels verpasste Götz nur knapp den Anschluss (22.). Weitere Chancen waren aber Mangelware. Im Schlussabschnitt begann Weißwasser engagiert, blieb aber letztlich ohne Fortune und kassierte gar noch das 1:4 (47.).

Zuletzt aktualisiert: 21. Januar 2013, 22:17 Uhr

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