Eishockey | 2. Bundesliga : Niederlage für Piraten - Löwen nervenstark
29. Spieltag
Vor Weihnachten ist es auf dem Eis noch einmal hitzig geworden. Die Eispiraten Crimmitschau boten dem Spitzenreiter aus Bietigheim ordentlich Paroli, verloren am Ende aber doch. Eine erhebliche Aktie hatte der Schiedsrichter daran. Besser erging es den Dresdner Eislöwen. Beim ESV Kaufbeuren bewiesen sie Nervenstärke und sicherten im Penaltyschießen zwei Punkte.
Die Eispiraten Crimmitschau haben sich am Sonntag dem Zweitliga-Spitzenreiter Bietigheim Steelers mit 2:3 geschlagen geben müssen. Damit verabschieden sich die Sachsen nach der Niederlage am Freitag in Hannover in eine unruhige kurze Weihnachtspause.
Schiedsrichter mit zweifelhaften Entscheidungen
Die Gäste aus Bietigheim, die acht ihrer letzten neun Spiele gewannen, starteten vor 3.219 Zuschauern im Sahnpark standesgemäß und gingen früh in Führung. Ein Traumpass von Gleich hebelte die gesamte Abwehr von Crimmitschau aus, erreichte St. Jaques, der zum 0:1 verwandelte (9.). Doch die Eispiraten schlugen zurück: Williams ließ sich auch durch ein Foul nicht stoppen und glich sechs Minuten später aus. Im zweiten Drittel sorgte Lee dann gar für die Führung der Sachsen, ehe eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters für große Unruhe sorgte und die Steelers begünstigte. Der Referee schickte Eispirat Gunkel völlig ungerechtfertigt vom Eis. Als dieser sich beschwerte kam zu der Zwei-Minuten-Strafe noch eine Disziplinarstrafe dazu. Die Unterzahl als auch den Unmut der Gastgeber nutzte Fenton sofort. Der Topscorer traf in Überzahl zum 2:2 (35.).
Die Entscheidung fiel schließlich im Schlussdrittel, als erneut der Unparteiische mit einer zweifelhaften Entscheidung für eine doppelte Unterzahl von Crimmitschau sorgte. Linnek schickte Martell und Campbell vom Eis. Bietigheim bedankte sich für das doppelte Powerplay und erneut Fenton schob zum Siegtreffer ein (50.).
Eislöwen arbeiten erfolgreich nach
Die Dresdner Eislöwen haben beim ESV Kaufbeuren eine Zusatzschicht eingelegt. Die allerdings war erfolgreich und wurde mit 3:2 nach Penaltyschießen belohnt. Einmal mehr sorgte Torkanone Kaartinen für viel Freude bei den Dresdnern.
Die Eishalle in Kaufbeuren war gesperrt, sodass die Partie in Landsberg ausgetragen wurde. Kein Problem für die Gäste, bei denen die Scheibe rund lief. Nur der Torerfolg wollte sich nicht einstellen. Auch nicht im zweiten Drittel, als Jarrett von den Beinen geholt wurde und den fälligen Penalty vergab. Tore fielen dann im Schlussdurchgang - zwei auf jeder Seite. Für die Löwen-Treffer sorgte der Finne Kaartinen mit einem Doppelpack in der 47. und 55. Minute. Nachdem in der Overtime keine Entscheidung gefallen war, mussten die Einzelschützen ran. Für die Dresdner verwandelten zunächst Hajek und Prommersberger, bevor Kaartinen den Puck zum Auswärtssieg versenkte.
2 Kommentare
Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen.
Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.
