Eishockey

Eishockey | 2. Bundesliga : Klarer Sieger im Derby - Eispiraten kommen unter die Räder

36. Spieltag

Derbysieg für Dresdner Eislöwen

Die Dresdner Eislöwen haben das Sachsen-Derby gegen die Lausitzer Füchse für sich entschieden. Die Hausherren besiegten das Team aus Weißwasser mit 4:1 (2:0, 2:1, 0:0).

Torwart Kellen Briggs
Eislöwen-Torwart Kellen Briggs hatte im Sachsen-Derby gegen die Lausitzer Füchse wenig zu tun.

Die Dresdner Eislöwen präsentierten sich bei dem Sachsen-Derby von Anfang an als starke Hausherren. Den ersten Treffer erzielte das Team von Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch jedoch nach einem Fehlpass der Füchse. Dresdens Stürmer Bruce Becker bekam direkt vor dem Tor von Jonathan Boutin den Puck und schoss ihn zur 1:0 Führung ein (7.). Während Eislöwen-Torwart Kellen Briggs kaum gefordert wurde, bekam Füchse-Schlussmann Boutin viel zu tun. Offensiv zeigte die Mannschaft von Dirk Rohrbach nur wenig.
Die Eislöwen machten weiter Druck und erhöhten die Führung. Ein Schuss von Stürmer Carsten Gosdeck ging an Freund und Feind vorbei ins Füchse-Tor (20.). Der Treffer zum 2:0 fiel sechs Sekunden vor Ende des ersten Drittels, denkbar ungünstig für die Füchse.

Dirk Rohrbach
Die Mannschaft von Füchse-Trainer Dirk Rohrbach fand nicht die richtigen Mittel gegen den Gastgeber (Archivbild).

Dresden knüpfte im zweiten Drittel an seine gute Leistung an. Eislöwe Sami Kaartinen nutzte die Überzahl seiner Mannschaft aus. Als Fuchs Johan Burlin seine Zwei-Minuten-Strafe absaß, erhöhte der finnische Stürmer auf 3:0 (23.). Dann legte erneut Gosdeck zum 4:0 nach. Im weiteren Spielverlauf wurden die Lausitzer Füchse besser. Nachdem sie sich für ein gutes Überzahlspiel nicht belohnten, machte Christoffer Kjärgaard den 1:4-Anschluss-Treffer (38.).

Im Schluss-Drittel zeigten die Gäste aus Weißwasser ein gutes Powerplay. Dennoch wollte der zweite Anschluss-Treffer nicht fallen. Dresdens Offensive spielte in der Schlussphase nicht mehr ganz so gefährlich. Eine Riesenchance hatten die Eislöwen aber noch. Die Füchse hinderten Kaartinen jedoch im letzten Moment an seinem Schuss. Danach traf Dresden den Pfosten.

Eispiraten kommen unter die Räder

Die Eispiraten Crimmitschau haben bei den Schwenninger Wild Wings eine herbe Niederlage kassiert. Nach 60 Minuten hieß es 7:1 (1:0, 2:0, 4:1) für den Tabellen-Zweiten.

Crimmitschau ging beim Tabellen-Zweiten aus Schwenningen als klarer Außenseiter in das Spiel. Die Gäste versteckten sich aber keineswegs und waren in der Anfangsphase sogar das bessere Team. Nach nur 80 Sekunden packte sich Wycisk ein Herz und scheiterte nach einem schönen Solo nur knapp am Keeper der Hausherren. In der Folgezeit hatten auch Campbell und Rau gute Chancen zur Führung. Da Crimmitschau die spielerische Überlegenheit nicht in Toren ummünzen konnte, kam Schwenningen Mitte des ersten Drittels besser ins Spiel und hatte umgehend gute Chancen. Eine davon nutzte Verteidiger Macias in der 15. Minute zur Führung der Wild Wings.

Eispiraten Crimmitschau  gegen  Dresdner Eisloewen. Im Bild: der Dresdner Gregor Stein im Zweikampf mit dem Crimmitschauer Cris Stewart (re.).
Die Eispiraten erwischten in Schwenningen keinen guten Tag. (Archivbild)

Mit Beginn des zweiten Drittels das gleiche Bild: Die Eispiraten glaubten an ihre Chance und erspielten sich selbstbewusst weitere Möglichkeiten. Die Beste zum Ausgleich hatte dabei Dietrich (27.). Auch diesmal war Schwenningen cleverer und legte drei Minuten später zum 2:0 nach. Unbeeindruckt davon attackierten die Eispiraten das Schwenninger Tor weiter, kassierten aber zwei Minuten vor der Pause noch den dritten Gegentreffer. Im letzten Drittel kam es dann knüppeldick für Crimmitschau. Der Glaube an den Sieg schien wie weggeblasen. Schwenningen spielte wie aus einem Guss und konnte noch vier weitere Tore erzielen. In der 58. Minute gelang den unglücklich spielenden Eispiraten dann nur noch der Ehrentreffer durch Pielmeier.

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SACHSENSPIEGEL

Dresdner Eislöwen siegen beim Sachsenderby

Die Dresdner Eislöwen haben das Sachsen-Derby gegen die Lausitzer Füchse für sich entschieden. In der heimischen Halle besiegten sie das Team aus Weißwasser mit 4:1.

14.01.2013, 19:00 Uhr | 01:55 min

Zuletzt aktualisiert: 14. Januar 2013, 21:26 Uhr

1. Chris:
Soll ja vorkommen, dass ein sächsisches Team in Schwennigen "unter die Räder" kommt *pfeif* Sächsisches Teams sind garantiert gern gesehen bei den Wild Wings...
15.01.2013
13:56 Uhr

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