Spieltag 2. Bundesliga

Eishockey | 2. Bundesliga : Eislöwen bangen um Lizenz

Schock für die Dresdner Eislöwen: Die Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) hat den Verein aufgefordert, bis Mittwoch eine Ausweich-Halle zu finden. Falls es dem Verein nicht gelingt, droht ihnen der Entzug der Zweitliga-Lizenz.

Anwalt ist eingeschaltet

Die Verantwortlichen zeigten Unverständnis für das Ultimatum, da auf der Gesellschaftertagung am 18. Juli 2012 mehrheitlich beschlossen wurde, die Dresdner Eislöwen als Sonderfall zu behandeln und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die Eislöwen haben bereits einen Anwalt eingeschaltet und hoffen, dass das Ultimatum verschoben wird. Das Problem ist, dass die Halle der Eislöwen noch immer eine Baustelle ist und die Reparatur des Stadiondaches noch mindestens bis Oktober andauert. Matthias Broda, Geschäftsführer der Eislöwen ist geschockt: "Der Baustopp wurde wegen statischer Probleme verhängt. Ende der Woche entscheidet sich, ob er aufgehoben wird." Nur dann könnte der Spielbetrieb in Dresden aufrecht erhalten werden. Stadt und Verein wollen auf keinen Fall an einem Ausweichort spielen, so Broda.

Finanzspritze von der Stadt?

Dresden hoffe nun auf ein Entgegenkommen der ESBG und eine Änderung des Spielplans, damit die Eislöwen erst im Oktober die ersten Heimspiele austragen müssen, sagte Sven Mania, Betriebsleiter des Sportstätten- und Bäderbetriebs Dresden. Zudem plagen sich die Eislöwen mit Geldproblemen herum. Da kein Vorbereitungscup absolviert werden konnte und bisher kein Dauerkartenverkauf stattfand, drücken den Verein momentan Verbindlichkeiten von 150.000 Euro. Falls ein Hilfs-Appell an die Stadt keine Früchte trägt, steht dem Eishockey-Standort Dresden eine ungewisse Zukunft bevor.

Zuletzt aktualisiert: 23. Juli 2012, 20:16 Uhr

1. Interessierter:
Meine Fresse liebe Stadt Dresden! Für Dynamo macht ihr doch immer gleich die Geldbörse auf...Eislöwen retten sollte jetzt auch mal das Motto sein...!!!
24.07.2012
05:01 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen.
Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

© 2013 MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK