Dresdner Eislöwen gegen Eisbären Berlin
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Eishockey | DEL2 Nur die Eislöwen retten einen Punkt

3. Spieltag

Der Freitag war für die sächsischen Eishockeyklubs wahrlich nicht von Erfolg gekrönt. Die Eispiraten Crimmitschau verloren die Tabellenführung. Ganz böse kamen die Lausitzer Füchse unter die Räder. Wenigstens die Dresdner Eislöwen retteten einen Punkt.

Dresdner Eislöwen gegen Eisbären Berlin
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Crimmitschau büßt Tabellenspitze ein

Crimmitschau hat im fünften Saisonspiel die erste Niederlage kassiert. Durch ein 0:4 (0:2, 0:1, 0:1) gegen den Tabellenvorletzten Kaufbeuren büßten die Eispiraten die Tabellenspitze ein.

Die Westsachsen erwischten gegen die Gäste aus Bayern einen gebrauchten Tag. Kaufbeuren hatte mehr Zug zum Tor, kombinierte sicherer und agierte spritziger. Laaksonen (4.) und Sarault (18.) brachten den Gast in Führung. Auch im 2. und 3. Durchgang gelang den Eispiraten wenig. Kaufbeuren nutzte die Chancen dagegen eiskalt. Schmidle (28.) und Karavaara (56.) besiegelten die verdiente Crimmitschau-Niederlage.

Füchse kommen unter die Räder

Die Partie sollten die Lausitzer Füchse schnell abhaken. Bei den Löwen Frankfurt kam das Team von Hannu Järvenpää arg unter die Räder und verlor mit 2:9 (1:2 ,1:6 ,0:1).

Es ging gut los für Weißwasser. In Überzahl war Lennartsson (15.) zur Stelle und markierte die Führung. Dann folgte aber Schlag auf Schlag. Die Hessen spielten sich in einen Rausch und ließen fünf Tore folgen. Das zwischenzeitliche 2:5 gelang Lennartsson (34.) Da auch Crimmitschau eine Niederlage kassierte, eroberten die Hessen (bisher ungeschlagen) die Tabellenspitze. Die Lausitzer rutschten auf Platz zehn.

Eislöwen verlieren in der Verlängerung

Erstmals in der noch jungen Saison sind die Dresdner Eislöwen zuhause als Verlierer vom Eis gegangen. Gegen die Heilbronner Falken verloren die Sachsen mit 3:4 (1:1, 1:0, 1:2) nach Verlängerung.

Vor 1.762 Zuschauern ging es ständig hin und her. Zunächst nutzten die Gäste eine doppelte Überzahl zur Führung (3.). Schmidt (8.) glich jedoch für die Blau-Weißen aus. Im zweiten Drittel war Grafenthin (32.) zur Stelle und erzielte das 2:1 Nach zwei Toren der Gäste (47./54.) und einem Treffer von Siddal (48.) fiel die Entscheidung in der Overtime. Sekunden waren gespielt und Heywood traf für die Gäste. Eislöwen-Coach Franz Steer gab nach der Partie seine Einschätzung ab: "Die Qualität unserer Heimspiele hat sich fortgesetzt. Wir haben verdient verloren, sind für die Leistung im Gegensatz zu den letzten Spielen in unserer Arena aber bestraft worden. Uns sind zu viele Fehlpässe unterlaufen, was unverständlich für mich ist, denn genau das haben wir in der letzten Woche trainiert."

red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | SACHSENSPIEGEL | 25. September 2017 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 29. September 2017, 22:30 Uhr

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