DEL2: Dresdner Eislöwen, Lausitzer Füchse, Eispiraten Crimmitschau, Eishockey
Bildrechte: Imago/Vereine/MDR.DE

Eishockey | DEL2 Crimmitschau gewinnt turbulentes Derby

3. Spieltag

Weiter ungeschlagen aber nicht mehr mit einer ganz weißen Weste - nach einem packenden Sachsenderby jubeln die Crimmitschauer Eispiraten. Doch auch Weißwasser sammelte einen Punkt. Zum zweiten Saisonsieg kam Dresden.

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Die Eispiraten Crimmitschau sind auch im vierten Spiel der Saison ungeschlagen geblieben. Beim Sachsenderby in Weißwasser siegten die Westsachsen am Sonntagabend 5:4 n.V. (1:0, 3:3, 0:1) - und mussten dabei den ersten Punkt abgeben. Trotzdem bleiben die Eispiraten Spitzenreiter der DEL2. Die Lausitzer Füchse bleiben Tabellensiebter.

Ein Mannschaftsfoto der Eispiraten Crimmitschau.
In dieser Saison weiter ungeschlagen: Die Eispiraten Crimmitschau. Bildrechte: Tommy Valdivia Castro

Derby: 42 Strafminuten - Entscheidung in der Verlängerung

Vor 2.381 Zuschauern begannen die Gäste im Lausitzer Fuchsbau druckvoll und konzentriert. Keil (15. ) erzielte die verdiente Führung für Crimmitschau. Das zweite Drittel wurde dann turbulent. Immer wieder gab es Strafen, darunter zwei Zehn-Minuten-Strafen gegen die Gäste aus Crimmitschau. Dank perfekter Chancenverwertung zogen die Lausitzer Füchse zogen zunächst auf 3:1 davon davon (21./26./27.). Doch Crimmitschau kam zurück und drehte das Spiel erneut (30./37./38.).

Auch im Schlussdrittel ging es rustikal zu - viele Strafen waren die Folge. Insgessamt wurden in den 61 Spielminuten 42 Strafminuten verteilt. Die Gäste aus Crimmitschau behaupteten die Führung lange, kurz vor der Sirene erzwang dann aber Ericsson die Verlängerung. Dezimiert mit nur je drei Spielern ging es in die Extrazeit. Zur Entscheidung für Crimmitschau traf Will Weber gleich zu Beginn (61.).

Eislöwen: Dresden feiert zweiten Saisonsieg

Nach der Pleite in Frankfurt am Freitag haben haben die Dresdner Eislöwen am Sonntag in die Erfolgsspur zurückge- funden. Gegen den SC Riessersee gewann das Team von Trainer Franz Steer 3:1 (1:1, 1:0, 1:0).

Franz Steer
Franz Steer gab gegen Riessersee die richtigen Anweisungen (Archiv). Bildrechte: IMAGO

Marius Garten brachte die Eislöwen im ersten Drittel in Führung (10.), Richard Mueller konnte ausgleichen (17.). Im zweiten Durchgang traf der Dresdner Mike Glemser zum 2:1 (38.), im letzten Abschnitt Matt Siddall (60.). eine halbe Minute vor Abpfiff. Durch den zweiten Saisonsieg rücken die Eislöwen in der Tabelle auf den siebten Platz vor.

dh/cdi

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | SACHSENSPIEGEL | 25. September 2017 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 24. September 2017, 19:14 Uhr

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