Maximilian Franzreb (Lausitzer Füchse)
Bildrechte: IMAGO

Eishockey | DEL2 Siegreicher Sonntag für sächsische DEL2-Teams

2. Spieltag

Erfolgreicher Zweitliga-Sonntag für die sächischen Eishockeyklubs: die Lausitzer Füchse siegten zum verspäteten Auftakt, Dresden feierte im zweiten Spiel den ersten Dreier, die Eispiraten kamen schon zum zweiten Sieg.

Maximilian Franzreb (Lausitzer Füchse)
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Verspäteter Füchse-Auftakt endet mit Dreier

Am ersten Spieltag am Freitag mussten die Lausitzer Füchse noch zuschauen, weil bei Gegner ESV Kaufbeuren derzeit das Stadion neugebaut wird. Am Sonntag durften die Weißwasseraner dann endlich auch auflaufen und bekamen es dabei mit dem DEL2-Aufsteiger von 2015 zu tun: Den Wölfen aus Freiburg. Am Ende gab es ein 2:0 (0:0, 0:0, 2:0) gegen die Badener.

Das erste Drittel war von einigen guten Chancen geprägt, die Franzreb auf Füchse-Seite parieren. Bis auf eine Strafe für "Wolf" Radek Duda sahen die 2.189 Zuschauer in der Eisarena Weißwasser wenig spannendes. Im zweiten Durchgang holten sich die Lausitzer ganze vier Zeitstrafen ab, ohne dass dies der Gegner hätte nutzen können. Tore fielen weiter keine.
Die gab es erst im letzten Drittel. In der 48. Minute konnte Feodor Boiarchinov nach Pass von Anders Eriksson zum ersten Mal einnetzen, Kapitän André Mücke erhöhte acht Minuten später auf 2:0 (Pass von Christopher Bodó). Dabei blieb es.

Eislöwen feiern ersten Saisonsieg

Nach der Pleite zum Auftakt gegen die Kassel Huskies haben die Dresdner Eislöwen gegen den ESV Kaufbeuren den ersten Saisonsieg perfekt gemacht.

Der 4:2 (1:0, 1:1, 2:1)-Erfolg vor 2.408 Zuschauern in der EnergieVerbund-Arena war vor allem dem Eislöwen-Powerplay zu verdanken. Zwei von drei Überzahl-Situationen nutzten die Sachsen eiskalt aus. Steve Hanusch und Alexander Höller (PP) sorgten im Spiel schon früh für eine beruhigende 2:0-Führung. Im Anschluss verlor Dresden allerdings den Faden und musste zu Beginn des dritten Drittels sogar den Ausgleich hinnehmen. Dominik Grafenthin und wieder Alexander Höller (PP) sorgten jedoch erneut für klare Verhältnisse und machten den Sieg gegen die Mannschaft, die 2017 für Dresden das Playoff-Aus bedeutete, doch noch perfekt. Der neue Eislöwen-Coach Franz Steer freute sich über die drei Punkte, auch wenn es "spielerisch keine Glanzleistung war", wie er sagt.

Eispiraten gewinnen Elf-Tore-Spiel

Perfekter Saisonstart für Crimmitschau in der DEL2: Nach dem Auftaktsieg von Freitag gegen Bad Tölz siegten die Westsachsen auch am Sonntag: In Heilbronn gelang ein 7:4 (2:1, 3:2, 2:1).

Im Duell der beiden Playdown-Teams der vergangenen Saison begann Gastgeber Heilbronn druckvoll. Eispiraten-Keeper Roy entschärfte die Chancen aber. Walsh (2.) und Keil (20.) brachten die Gäste in Führung, Kurz traf zum zwischenzeitlichen 1:1 (8.). Auch in der Folge blieb Crimmitschau gegen die spielbestimmenden Heilbronner clever: Schlenker (23.), Ciernik (38.), Keil (38.) erhöhten. Im turbulenten Schlussdrittel machten Kranjc (50.) und Ostwald (60.) den Deckel drauf. Heilbronn konnte zwar immer wieder verkürzen (29./39./54.) - der Ausgleich oder gar die Führung gelang den Gastgebern aber nie.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 17. September 2017 | 21:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. September 2017, 21:40 Uhr

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