Dabei ab zwei | 24.09.2012 | 14:00 Uhr : Startschuss für die Six Days auf dem Sachsenring
Auf dem Sachsenring haben die Six Days - die Enduro Mannschafts-Weltmeisterschaften begonnen. Zum ersten Mal seit 23 Jahren findet diese große Veranstaltung wieder in Deutschland statt. Eine ganze Woche lang geben 480 Enduro-Fahrer aus 36 Ländern mit ihren Maschinen Vollgas. Die Touren führen rings um Stollberg, Zschopau und Zwickau. Auf den ersten beiden Tagesetappen müssen die Fahrer in die Stollberger Region (Thalheim, Zwönitz). Danach geht es in den Zschopauer Raum bei einer abgespeckten Variante des Enduroklassikers. Am Freitag führt die Route nach Zwickau, bevor wieder der Sachsenring mit dem Supermoto zum Abschluss in den Mittelpunkt rückt.
Eröffnungsshow auf dem Sachsenring
Dort begeisterten am Sonnabend eine furiose Eröffnungsfeier sowie der Einmarsch der Mannschaften tausende Fans. Im deutschen Team sind 46 Fahrer, zahlreiche davon aus Sachsen. Es gilt als eines der besten seit 2003, und deshalb sind die Erwartungen hoch. Favorisiert werden allerdings die Franzosen. Aber auch dem Titelverteidiger Finnland und Italien werden als Titelanwärtern gute Chancen eingeräumt.
Den größten Applaus während des Einmarsches galt den Fahrern, die 1987 die Mannschafts-Weltmeisterschaft für die DDR gewinnen konnten. Seitdem gab es keinen deutschen Sieg mehr. 1964 fand das Rennen erstmals in der DDR statt und das Enduro-Team um Bernd Uhlmann holte den Titel. In Erzgebirge und Westsachsen hat nun die 87. Auflage des Wettkampfs begonnen. Die 1913 ins Leben gerufene Rennserie gilt als die älteste Motorsport-Veranstaltung der Welt.
Montag: Franzose gewinnt Auftakt in Stollberg
In Sachsen geben seit Montag die besten Enduro-Piloten der Welt Gas. Am Auftakttag der Six Days, der Mannschafts-WM der Endurosportler, bestimmten zwei Franzosen das Rennen. Pierre-Alexandre Renet gewann auf seiner 450 Kubikzentimeter starken Husaberg nach 1:06:46, 29 Stunden vor Antoine Meo. Dritter wurde der Finne Eero Remes. Lokalmatador Marco Neubert war als 31. bester Deutscher. Gefahren wurde in der Region Stollberg. Dabei galt es sechs Sonderprüfungen zu meistern.
Insgesamt 480 Piloten aus 36 Ländern nahmen an der Sechs-Etappen-Fahrt teil.
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