Fußball | 1. Bundesliga Ohne Werner in Köln? - RBL will "zu Null spielen"

7. Spieltag

RB Leipzig wird in der Bundesliga-Partie am Sonntag beim 1. FC Köln wohl ohne Nationalstürmer Timo Werner auflaufen. RBL-Trainer Ralph Hasenhüttl sagte am Freitag, Werner habe sich zwei Tage nach seiner kreislaufbedingten Auswechslung in Istanbul nocht nicht gänzlich erholt.

Jubel bei RBL um 2:1-Torschütze Timo Werner.
Der Einsatz von Timo Werner steht auf der Kippe. (Archiv) Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

"Timo hat immer noch Schwindel. Er war heute zwar im Training. Vielleicht ist es aber besser, ihn Sonntag nicht spielen zu lassen."

Damit könnten RBL in der Partie beim Tabellenletzten zwei Schlüsselspieler fehlen. Mittelfeldmotor Naby Keita muss wegen einer Roten Karte aus dem Frankfurt-Spiel aussetzen. Werner erzielte bisher in sechs Saisonspielen der Bundesliga fünf Tore, Keita traf einmal und bereitete einen Treffer vor. Zudem steht hinter Mittelfeldspieler Kevin Kampl ein Fragezeichen. Der Slowene trainierte wegen Sprunggelenkproblemen am Freitag nicht mit der Mannschaft.

Hasenhüttl: Keine Verständnis für Fehler im Pressing

Spielerisch forderte Hasenhüttl von seinem Team am Sonntag in Köln eine stabile Abwehr und eine verbesserte Chancenverwertung. "Wir müssen auch mal wieder zu Null spielen und nicht einem Rückstand hinterherlaufen." Nach der 0:2-Niederlage von Istanbul habe er mit seinem Team von allem am Pressingsystem gearbeitet. "Ich habe kein Verständnis für solche Fehler im Spiel gegen den Ball, wie sie in Istanbul zu Gegentoren geführt haben", kritisierte Hasenhüttl seine Mannschaft.

Wechsel bei Leipzig. Timo Werner geht und Lukas Klostermann kommt.
Timo Werner musste in Istanbul früh vom Platz. Zudem gab es einige Kritik von RBL-Coach Ralph Hasenhüttl am Spiel seiner Jungs. (Archiv) Bildrechte: Picture Point

Leipzig bereitet sich auf defensive Kölner vor

Die Leipziger müssen am Sonntag (18 Uhr) beim bisher noch sieglosen 1. Fc Köln ran. Die Kölner sind mit nur einem Zähler Bundesliga-Schlusslicht. Nach 13 Gegentoren in den ersten Spielen erkämpfte sich der "Effzeh" am vergangenen Sonntag in Hannover zumindest ein 0:0 - mit einer ausgeprägten Defensivtaktik. Dass Köln den Leipzigern auch am Sonntag den Ball überlassen könnte, befürchtet auch Hasenhüttl. "Am Ende der englischen Wochen sind 80 Prozent Ballbesitz nicht unser Ziel." Stattdessen bereite er sein Team auf "Ballbesitz und Druckphasen vor".

Von einem Pflichtsieg in Köln wollte der Österreicher allerdings nicht sprechen: "Auswärts von einem Pflichtsieg sprechen? Ich weiß nicht, ob wir so vermessen sein dürfen."

Zweikampf Jonas Hector (Koeln, L) gegen Marcel Sabitzer (Leipzig).
Letzte Saison gab es ein 1:1 in der Domstadt. Hier das Duell zwischen Kölns Jonas Hector und RBL-Spieler Marcel Sabitzer. (Archiv) Bildrechte: IMAGO

dh

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 01. Oktober 2017 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 29. September 2017, 15:20 Uhr

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2 Kommentare

30.09.2017 17:58 RB Fan 2

Bei einem Sieg winkt der 3. Platz, da Bayern böse bei der Hertha unter die Räder kommt.

30.09.2017 17:49 Klatschpappe 1

Köln hat die zweite Halbzeit stark gegen Roter Stern Belgrad gespielt und die werden auch wieder irgendwann treffen. Unentschieden wäre auch nicht schlecht.

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