Steigerwaldstadion in Erfurt
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Fußball | Benefizspiel Dynamo hilft angeschlagenen Erfurtern

Steigerwaldstadion in Erfurt
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Dynamo Dresden greift dem finanziell angeschlagenen Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt unter die Arme. Wie der Verein am Freitag mitteilte, bestreiten die Schwarzgelben am 10. November ein Benefizspiel gegen RWE. Angepfiffen wird die Partie 19 Uhr im Steigerwaldstadion. Die Einnahmen gehen komplett an Rot-Weiß. Dynamo-Geschäftsführer erklärte zu den Beweggründen: "Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig in schwierigen Situationen Hilfe von anderen Vereinen sein kann. Deshalb mussten wir, als die Anfrage aus Erfurt kam, nicht lange überlegen. Wir wollen einem traditionsreichen Verein aus der Region Mitteldeutschland unter die Arme greifen und helfen."

Ralf Minge
Dynamo-Geschäftsführer Ralf Minge Bildrechte: dpa

Freude herrschte bei den Erfurtern. Sportmanager Torsten Traub sagte: "Der FC Rot-Weiß Erfurt ist der SG Dynamo Dresden zu großen Dank verpflichtet, dass sie sofort die Bereitschaft signalisiert hat, an dem Benefizspiel teilzunehmen. Die schnelle und unkomplizierte Hilfe dieses mitteldeutschen Traditionsvereins ist nicht hoch genug einzuschätzen."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 10. November 2017 | 21:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 27. Oktober 2017, 18:27 Uhr

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14 Kommentare

29.10.2017 02:28 Kammlott-Klamott 14

Gute Geste von Dynamo, aber die braucht keiner zum Benefizspiel In Erfurt, weil da eh keiner hingeht. Schlimm genug, dass RWE schon im Oktober nach finanzieller Hilfe schreit. Und der Präsi ist Insolvenz-Anwalt. Nachtigall, ick hör dir trapsen

28.10.2017 10:53 Robin 13

Der Fußball in Erfurt steht nicht an erster Stelle. Es gibt mittlerweile auch andere Angebote. Die niedrigen Zuschauerzahlen spiegeln das wider. Wenn man über Jahre Abstiegskampf serviert bekommt. Und dann die Preise und die Löhne hier. Das passt hinten und vorne nicht. Ich gönne jedem sein Fansein. Aber so ehrlich muss man dann auch sein. Starten Sie doch eine Umfrage wie hoch der Stellenwert von RWE ist in der Stadt! Die Erfurter interessieren sich doch kaum noch dafür. Die Leute kommen doch mehr und mehr aus dem Umland.

28.10.2017 10:38 Schirilehrwart 12

Ich finde es zunächst mal richtig klasse, dass zwei Ostclubs zusammenhalten. Zudem glaube ich auch nicht, dass bei einem Spiel gegen einen BuLiClub wie den HSV mehr Leute kommen würden.
Kritisch sehe ich hingegen das finanzielle Gebaren von Rollo Romba und seiner Crew. Jetzt ist es also schon soweit, dass im Oktober Benefizspiele zur Rettung des Vereins organisiert werden müssen. Die Fans und die Öffentlichkeit wissen jedoch immer noch nicht, wie bedrohlich die Lage ist.

28.10.2017 09:53 Mal ne Anmerkung 11

@10 Stan44 -Na dann kümmert euch darum das Real Madrid oder Barcelona kommt wenn euch Dresden nicht passt!
Was sollen diese dummen Sprüche aus dem Erzgebirge?Da fragt doch mal den Herrn Leonhardt ob er auch Erfurt hilft?Nur da kommen dann nur 150 Zusachauer.
Ich denke mir jeder Verein im Osten ,bis auf den "Exilclub aus Österreich"(die brauchen das nicht )ist froh wenn mam Hilfe bekommt!Das dies hier wieder die Abteilung ,gespaltene Persönlichkeit mit eingeschränkter Hirnleistung , nicht begreift ist schon klar.
Dynamische Grüße aus dem Elbtal

28.10.2017 07:42 Stan44 10

ich nehme an ein Bundesligist würde mehr Leute ins Stadion locken., z.B. ein hochkaräter wie der HSV oder Werder, dann könnte man auch mal auf Sieg spielen;)

Naja Spaß beiseite, ist ja immerhin ein erster Schritt, dass großartig was dabei rausspringt kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber es zählt ja bekanntlich der Wille.

28.10.2017 04:33 Pombär 9

@Auer: 1050 Zuschauer!? Soviel kommen bei Dynamo zum Training Du Klippenkuckuck!!!! Kein e Ahnung, wie viel Erfurter ins Stadion kommen um ihrem Verein zu helfen. Aber paar tausend Dynamos rücken ein, das kann ich versprechen!!!

28.10.2017 03:03 Westtribüne 8

Da ist dem Traub mal was eingefallen und wiedermal was schräges. Dynamo erstmal Danke für die Hilfe, aber die wird nach hinten los gehen. Wann rafft der Rombach endlich, dass der Manager endlich in die Wüste geschickt gehört?! Traub hätte etwas gutes tun können, wenn er Liverpool, Bayern, Barca oder Real geholt hätte - nur hat der halt solche Kontakte nicht!!! Aber nicht einen Verein, der vielleicht 2000 Zuschauer anlockt und ne Menge Chaoten-Fans, die RWE finanziell noch tiefer reinreitet. Der Krebsschaden bei RWE ist, dass er von lauter inkompetenten Leuten geführt wird!

27.10.2017 23:21 Maik 7

Es wird nur eine gute Sache wenn das Erfurter Publikum sich der Sache annimmt.Und lasst euch nicht runterziehen von den Stimmungsarmen Schmetterlingsgrüssern und den noch schlechteren Supportern von Carl Heinz Jena.Dieses dämliche Gelaber von BSG und dem lächerlichen Rest aus dem Bergdorf bitte nicht für voll nehmen.Es gibt Gegenbeispiele wo es den betroffenen Vereinen wirklich geholfen hat.Nehmt es als Publikum an und zeigt wer ihr seid.NUR DER FSV ZWICKAU

27.10.2017 21:02 HUKL 6

Wenn man gerade die „Hilfsmaßnahmen“ der Erfurter Clubleitung verfolgt, sportlich und wirtschaftlich nachweisen zu wollen, dass man überhaupt in dieser Liga vom DFB aus Woche für Woche zumindest antreten darf, scheint die „weiße Flagge“ bereits griffbereit auf ihren Einsatz zu warten......

Im Normalfall wird von einer „Benefizveranstaltung“ nur dann gesprochen, wenn praktisch irgendwo ein plötzliches Unglück einem Normalablauf zuvor kam! Das bedeutet im Klartext, dass der dann zu erwartende finanzielle Erlös an ein „gemeinnütziges Hilfsobjekt“ gespendet wird! Nun scheint der Verein selbst so sehr in Not geraten zu sein, weil vermutlich die anderen bekannten Maßnahmen aus der Vergangenheit bereits verpufften!

Es wäre vielleicht deshalb viel wichtiger, demnächst sich endlich nach anderen Führungspersonen umzuschauen, die das schlingernde Schiff gemeinsam wieder in eine Ruhelage zu bringen, ehe ein kräftiges Leck diesem ein schreckliches Ende bereitet!

27.10.2017 21:01 BSG 5

Hoffentlich kreuzt die fanarmy dort nicht auf.... Sonst ist der Schaden größer als der Nutzen ( Polizeieinsatz, zerstörte Imbissbuden, kaputte Strassenbahn usw. ) , Erfurt hätte sich besser informieren sollen.