Fußball | 3. Liga
Jena beendet Torflaute, Dresden nur Remis
7. Spieltag
Jena hat seine Torflaute beendet und gegen Dortmund mit 2:1 gewonnen. Trotz eines frühen Gegentores verloren die van Eck-Schützlinge nicht die Nerven und kämpften um jeden Ball. Zwei Tore waren der Lohn. Bei Dresden gegen Osnabrück dagegen waren die Offensivabteilungen eher schwach. Am Dienstag hatten Aue über drei Punkte und Erfurt über einen Zähler gejubelt.
Jena dreht Spiel
Wiedergutmachung geglückt! Der FC Carl Zeiss Jena hat gegen BVB Dortmund II gewonnen. Nach einem frühen Gegentor der Dortmunder lief zunächst nicht viel nach vorn. Doch nach einem Eckball stand Lukimya goldrichtig und konnte aus kurzer Distanz den Ball locker über die Torlinie drücken. Anschließend spielte der FCC überlegen – allerdings nur bis zum Strafraum der Dortmunder. Torchancen waren, auf beiden Seiten, Mangelware.
In der 2. Halbzeit ein ähnliches Bild: Jena engagiert, scheitert aber im Abschluss. Dies änderte sich in der 79. Minute: der eingewechselte Marco Riemer traf das Tor. Nach einer Bilderbuchflanke von Eckhardt köpfte Riemer ein. Zum Schluss warf Dortmund alles nach vorn, Jena verteidigte und lauerte auf Konter. Tore fielen aber nicht mehr.
Dresden unter Flutlicht schwach
Einen ganz schwachen Auftritt hat am Mittwoch Dynamo Dresden abgeliefert. Die Kaiser-Elf kam nach einem niveauarmen Duell gegen den VfL Osnabrück nicht über ein mageres 0:0 hinaus. Dynamo präsentierte sich im ersten Flutlichtspiel im neuen Harbig-Stadion einfallslos und behäbig. Erst nach 15 Minuten gabe es den ersten Aufreger. Ebenso enttäuschend agierte jedoch auch der Zweitliga-Absteiger, der sich nahezu keinerlei Torchancen erspielte. Durch ihr zweites Unentschieden verharren die Dresdner in der unteren Tabellenhälfte und gehören zu den angriffsschwächsten Mannschaften der Liga. Osnabrück spielte erstmals in dieser Saison remis und verpasste dadurch den Sprung in die Spitzengruppe.
Cinaz rettet Serie von Erfurt
Rot-Weiß Erfurt hat am Dienstag die kleine Erfolgsserie auf vier ungeschlagene Partien in Folge ausgebaut. Das 2:2 bei Aufsteiger 1.FC Heidenheim kam allerdings etwas glücklich zustande. Zunächst machten die Rot-Weißen da weiter, wo sie gegen Jena und Dynamo aufgehört hatte. Ein wunderschöner Kopfball mit dem Hinterkopf von Semmer brachte das 1:0 (13. Minute). Dann nutzten die Hausherren zwei Abwehrfehler und drehten die Partie. Zunächst traf Spann (27.) zum Ausgleich und sorgte dafür, dass bei den Gästen der Faden riss. Das 2:1 resultierte aus einem krassen Abwehrfehler, bei dem die Erfurter eine aufprallende Eingabe ignorierten und der verdutzte Mayer einschieben konnte (37.).
In den zweiten 45 Minuten verpasste erneut Mayer die Entscheidung gleich zwei Mal: Erst traf er nach einem erneuten Missverständnis in der Erfurter Abwehr nur den Außenpfosten (57.), dann kratzte Ströhl Mayers Kopfball von der RWE-Linie (80.). Erfurt rannte lange gegen die sicher stehende Abwehr der Gastgeber an. Es dauerte bis in die Nachspielzeit, ehe Kapitän Cinaz nach einem Cannizzaro-Schuss an den Innenpfosten zum 2:2 abstauben konnte.
Braham schießt Aue zum Auswärtserfolg
Erzgebirge Aue hat Najeh Braham einen Erfolg in Wuppertal zu verdanken. Mit zwei Treffern zum 2:0 beim Wuppertaler SV sorgte der Tunesier für den ersten Auswärtssieg der Saison für die Veilchen. In der ersten Hälfte sah man, dass zwei Kellerkinder gegeneinander kickten. Aue wirkte eine Spur besser und hatte durch Le Beaus Pfostentreffer die beste Chance (34. Minute). Nach der Führung der Sachsen durch Braham (54.) standen die Rheinländer einige Male dicht vor dem Ausgleich. Brahams 2:0 (78.) bedeutete jedoch den endgültigen K.o. für die Gastgeber.
Zuletzt aktualisiert: 01. September 2009, 10:33 Uhr


