Fußball | 3. Liga Aue rettet Punkt gegen Cottbus

28. Spieltag

Der FC Erzgebirge Aue ist beim 0:0 in Cottbus mit einem blauen Auge davon gekommen. Das Dotchev-Team enttäuschte beim abstiegsbedrohten FC Energie, ist aber seit 14 Partien ungeschlagen. Um im Aufstiegskampf weiterhin mitzumischen, muss sich Aue in den nächsten Spielen steigern.

Personell musste Aue auf den verletzten Björn Kluft verzichten, der mit Knieproblemen lange ausfällt. Ansonsten konnte Trainer Pavel Dotchev aus dem Vollen schöpfen. Bei Aue gab es drei Änderungen im Vergleich zum Erfurt-Spiel: Calogero Rizzuto spielte für Julian Riedel, Mike Könnecke für Mario Kvesic und Louis Samson für Christian Tiffert. Zudem standen die Breitkreuz-Zwillinge in der Startelf. Steve beim FC Erzgebirge, Patrick beim FC Energie.

Aue abwartend - Energie stürmisch

Im Stadion der Freundschaft lieferten beide Teams eine unterhaltsame erste Hälfte. Aue wurde mehrfach über die Außen gefährlich, doch sowohl Cebio Soukou als auch Max Wegner rutschten kurz vor dem Tor am Ball vorbei. Beide Mannschaften spielten schwungvoll auf, ohne zu klaren Torabschlüssen zu kommen. Aue hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte die wenigen Unsicherheiten in der Cottbuser Deckung aber nicht ausnutzen.

Valentin Cretu und Christpher Schorch und Mike Könnecke
Die Cottbuser Valentin Cretu und Christpher Schorch im Zweikampf mit Aues Mike Könnecke. Bildrechte: Picture Point

Aue war bis zur 25. Minute souveräner und klarer in seinen Aktionen. Danach baute Cottbus mehr Druck auf und wurde durch Fernschüsse gefährlich. Diese gingen entweder knapp vorbei oder wurden von Aue-Keeper Martin Männel sicher pariert. Dennoch fehlte Energie die letzte Präzision im Abschluss. Aue ließ sich bis zum Halbzeitpfiff in die eigene Hälfte zurückdrängen und wurde nur nach Kontern ansatzweise gefährlich.

FC Erzgebirge mit dem Glück im Bunde

Nach dem Wechsel zeigten die "Veilchen" vor 6.047 Zuschauern eine enttäuschende Leistung. Erzgebirge Aue überließ Energie Cottbus über weite Strecken die Initiative und war mit dem torlosen Remis am Ende gut bedient.

Die größten Chancen vergaben die Cottbuser Richard Sukuta-Pasu und Manuel Zeitz, der einen abgefälschten Ball auf die Querlatte setzte (74.). Auch wenn Aue-Coach Dotchev mit offensiven Wechseln für Belebung sorgen wollte, sprangen keine klaren Einschussmöglichkeiten mehr heraus.

Ball landet an der Querlatte des Tores
Bildrechte: Picture Point

Das sagten die Trainer:

Pavel Dotchev (Erzgebirge Aue): "Ich bin mit dem Punkt heute hochzufrieden. In der zweiten Halbzeit war es heute ein ganz schwaches Spiel von uns. In der ersten Hälfte hatten wir drei bis vier Möglichkeiten zur Führung, aber es hat uns die letzte Konsequenz gefehlt. Ab der 70. Minute ist Cottbus immer besser geworden und wir hatten mehrfach Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind."

Vasile Miriuta (Energie Cottbus): "Wir haben gewusst, dass es heute sehr schwer wird. Meine Mannschaft hat begriffen, was Energie Cottbus für diese Region bedeutet. Wir hatten drei bis vier Riesenchancen, aber leider nicht das nötige Glück im Abschluss. Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie Charakter hat. Wenn wir so weitermachen wie die letzten beiden Spiele, werden wir es schaffen."

fth/tpr

Zuletzt aktualisiert: 02. März 2016, 23:15 Uhr

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20 Kommentare

04.03.2016 23:00 Brecher 20

#19.: Könnt Ihr auch mal Deutsch schreiben und nicht nur diese Geheimsprache für Waldschrats, Stülpners & Co.?

03.03.2016 18:08 Schneemann 19

@14:49 Mike: Mir sei mit Martin, Glück u. Können itze auf'm 2. Platz. Alles gut. Mit der Einstellung der letzten 2 Spiele sei mr do aber ganz schell wieder weg. Guck dir mol de Tabell a (siehe Würzburg, gleiches Torverhältniß, 8 Punkte zurück). Es gieht enger zu als bei ner Gungfer (Jungfrau). Also hoff mr mol das die Gunge wieder de Kurv kriegn, dann ham mr alles in dr Hand. Wir schaffen das! Und nie den Humor verliern.

03.03.2016 17:09 Frank 18

Not gegen Elend , schade um die verschwendete Zeit . Aber dank Dynamo kann es noch Großaspach schaffen , wir verlieren das letzte Heimspiel und feiern gemeinsam

03.03.2016 15:21 Maxflorian 17

Trotz eher schwachen Spiel...Glückwunsch aus Leipzig!Der erkämpfte Auswärtspunkt wurde durch den Dresdener Auswärtssieg zusätzlich veredelt.Ich drücke die daumen dass es nun wieder besser läuft!

03.03.2016 14:49 Mike 16

Glück auf ihr Leit, das Spiel war wirklich nicht berauschend. So ist eben Fußball. Wenn die Mannschaft immer alles richtig gemacht hätte wären wir wohl auch nicht abgestiegen. Also etwas Geduld und Hoffnung ist vielleicht eher angebracht als Unkenrufe und Aktionismus. Also auf zum nächsten Spiel und 3 Punkte einfahren. Und dann ist wieder Ruhe im Schacht.... In dem Sinne, zwei gekreuzte Hämmer ! !

03.03.2016 13:31 Schneemann 15

Unverständlich, was nach dem 1:0 gg. Erfurt und gestern in der 2. Hz ablief. Wir stehen besser da als erwartet, EIGENTLICH eine ganz komfortable Situation, die Jungs könnten frei aufspielen. Und was passiert? Plötzlich geht nischt mehr. Angst vorm Aufstieg? Leute, reißt euch zusammen. Gegen Mainz wirds wieder leichter. Glück auf

03.03.2016 12:40 Schachter 14

Schwache Leistung gegen die Spreewaldgurken! Aber: wenn man solche Spiele nicht verliert, könnte etwas geschehen, was ich heute lieber nicht in den Mund nehme. Schütteln und gegen Mainz sollte mal wieder ein Heimsieg her. Nochmals ein großer Dank an die SGD und seine wahren Fans...

03.03.2016 09:04 Sr.Raul 13

"Dreckigen" Punkt mitgenommen und weiter mit oben im Rennen. Klar gegen 2 Abstiegskandidaten hat man sich sicher selber auch mehr vorgenommen, als die erzielten 2 Punkte. Soll aber vorkommen, sind halt teilweise "Ekelspiele". Siehe gestern Bayern und B04. @4, die Hoffnung kann ich nicht teilen und verstehe sie auch nicht. Die Mannschaft kann aufsteigen, muss nicht, will das nun aber sicher bei dem Stand. Man hat dann in BuLi 2 durch die TV- Gelder Finanzzuwächse und damit kann ich das Team dann punktuell für die höhere Liga besser fit machen. Und auch DD wird nachrüsten müssen. Der jetzige Kader dominiert Liga 3, dass ist aber kein Automatismus für Liga 2 .

03.03.2016 08:36 Gerhard 12

Jede Mannschaft hat im Laufe einer Saison ihren "Hänger". Bei Aue ist es eben jetzt der Fall. Und man kann es auch positiv sehen: das bisher schlechteste Spiel reichte immerhin noch für einen Auswärtspunkt.

03.03.2016 07:46 Gregor 11

Was erlaubt sich der mdr hier nach dem Abstieg von Aue haben die Verantwortlichen immer wieder gesagt das es auch Rückschritte geben wird. Vielleicht sollten die Mitarbeiter nicht immer nur die Quarkbällchen im Presseraum futtern sondern auch den Worten der Verantwortlichen genau hinhören. Das Ziel für diese Saison war immer der Klassenerhalt und man istr immer noch ungeschlagen seit dem Auswärtsspiel in Bremen.