Fußball | 3. Liga : HFC und CFC: Stürmer mit Verletzungspech
11. Spieltag
Englische Wochen sind nicht immer nach dem Geschmack von Trainern und Spielern. Dem Halleschen FC und dem Chemnitzer FC dürften sie in dieser Woche in die Karten spielen. So bleibt nach den mageren Auftritten und verdienten Niederlagen zuletzt keine Zeit zum Grübeln. Denn schon am Dienstag warten die nächsten schweren Prüfungen. Chemnitz reist nach Bielefeld, Halle empfängt Wehen-Wiesbaden. Einen Tag länger kann Rot-Weiß Erfurt verschnaufen. Die Thüringer spielen am Mittwoch in Karlsruhe.
HFC: Sechs Wochen Pause für Pichinot
Der Hallesche FC muss vor dem Heimspiel am Dienstag gegen den SV Wehen-Wiesbaden eine Hiobsbotschaft verkraften: Stürmer Nils Pichinot wird wochenlang ausfallen.
Der Angreifer verletzte sich bei der 0:2-Auswärtsniederlage in Rostock schwerer. Neben einem lädierten Sprunggelenk trug er auch eine Schulterverletzung davon. Nach Vereinsangaben muss Pichinot zwar nicht operiert werden. Er wird aber mindestens sechs Wochen fehlen. Für Pichinot könnte Andis Shala in die Startelf rücken. Die Tendenz geht zu Andis", sagte HFC-Cheftrainer Sven Köhler, der für die Abwehr wieder auf den zuletzt drei Spiele gesperrten Steven Ruprecht zurückgreifen kann: "Steven bildet mit Patrick Mouaya ein Paar in der Innenverteidigung, dass ein Jahr lang in der Innenverteidigung sehr stabil gestanden hat." Gerade die Defensive wackelte in Rostock bedrohlich. "Da müssen wir konsequenter arbeiten", forderte Köhler und legte nach: "Wir brauchen irgendwann wieder mal einen Sieg." Vielleicht schon am Dienstag …
CFC beim heimstärksten Team
… ein Dreier würde auch dem Chemnitzer FC gut zu Gesicht stehen. Nach der Pleite am Sonnabend gegen den VfL Osnabrück steht der CFC am Dienstag in Bielefeld vor einer kniffligen Auswärtsaufgabe. Die Arminia ist das beste Heim-Team der Liga – allerdings nicht unverwundbar.
Am Wochenende hagelte es im Spitzenspiel gegen Preußen Münster eine 0:4-Klatsche. Dennoch ist die Arminia der Favorit. Zumal der CFC auf Formsuche ist und einige Verletzte bzw. Gesperrte verkraften muss. Stürmer Benjamin Förster spielte in der zweiten Mannschaft und zog sich dabei eine Meniskusquetschung zu. Dazu klagt Carsten Sträßer über muskuläre Probleme und Sascha Pfeffer ist nach seiner Gelb-Roten Karten im letzten Spiel gesperrt. Weil auch hinter Maik Kegel (Prellung des Fußgelenks) und Christoph Buchner (Rückenbeschweren) Fragezeichen stehen, wurden U-23-Spieler Tim Hunger und der A-Junior Christian Mauersberger in den Profikader berufen. Der CFC ist mit 14 Punkten aus zehn Spielen derzeit Tabellenachter.
Mittwoch: Hält die Erfurter Serie in Karlsruhe?
Noch weiter im Keller steht derzeit Rot-Weiß Erfurt. Und dennoch strotzt man bei RWE vor Optimismus. Der Grund liegt auf der Hand: Nach dem missratenen Start haben die Thüringer mit Neu-Trainer Alois Schwartz seit vier Spielen nicht verloren. Der Positivtrend soll am Mittwoch beim Karlsruher SC fortgesetzt werden. "Wenn wir uns so viele Chancen wie zuletzt erarbeiten, können wir etwas mitnehmen", sagte Schwartz. Der KSC hat sich den sofortigen Wiederaufstieg auf die Fahnen geschrieben, ist von diesem Vorhaben als Tabellen-14. allerdings weit entfernt. "Sie stehen unter Druck und werden alles versuchen, um die drei Punkte zu Hause zu behalten", glaubt Schwartz. Im Spiel gegen den KSC muss er auf Abwehrmann Rauw verzichten, der nach einer Roten Karten zwei Spiele gesperrt wurde. Rauw spielte aber zuletzt ohnehin nicht die erste Geige.
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