Fußball | 3. Liga : Erfurt und HFC zuversichtlich
25. Spieltag
Nach dem etwas kuriosen, auf jeden Fall aber erfolgreichen letzten Wochenende wollen die drei mitteldeutschen Drittligisten natürlich nachlegen. Zuerst hat der Chemnitzer FC dazu Gelegenheit, der am Freitagabend beim SV Wehen Wiesbaden antritt. Rot-Weiß Erfurt und der Hallesche FC sind erst am Sonnabend dran.
Unglaubliche 14 Mal ist Wehen Wiesbaden in dieser Saison schon mit einem Unentschieden vom Platz gegangen - bei bislang insgesamt 23 Spielen. Mit gerade mal fünf Niederlagen müssten die Hessen eigentlich um den Aufstieg mitspielen, doch die "Remis-Könige" liegen nur auf Rang 13 und befinden sich mit nur 26 Punkten durchaus in Abstiegsgefahr. "Damit rennen sie ihren eigenen Ansprüchen hinterher", meinte CFC-Trainer Gerd Schädlich, der die statistischen Werte nicht zu hoch hängen will: "Wir treffen auf eine spielstarke Mannschaft." Dennoch ist er zuversichtlich. Schließlich hat seine Elf gegen Rostock bei schwierigen Bodenverhältnissen über weite Strecken ordentlichen Fußball gespielt: "Ich hoffe, dass der Dreier gegen Hansa meiner Truppe viel Selbstvertrauen verliehen hat." Ob er seine Startelf verändert, wollte er nicht verraten. Auf jeden Fall kann er wieder auf den zuletzt gelbgesperrten Maik Kegel zurückgreifen.
Sonnabend: Erfurt in Bielefeld zu Gast
Auch Rot-Weiß Erfurt muss auswärts antreten. Die Aufgabe der Thüringer am Sonnabend ist alles andere als leicht, denn sie sind beim Tabellenvierten Arminia Bielefeld zu Gast. Aber nach dem Sieg zuletzt bei Tabellenführer Osnabrück ist das Selbstbewusstsein deutlich angestiegen. "Ich denke, wir haben gute Chancen, in Bielefeld drei Punkte zu holen", sagte Verteidiger Phil Ofosu-Ayeh zwei Tage vor der Partie. Auch Trainer Alois Schwartz hält eine Überraschung für möglich: "Zwar hängen in Bielefeld die Trauben hoch, doch wir wollen gewinnen. Wir wollen dort weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört haben."
HFC kann Heimfans verwöhnen
Letzterer Satz gilt auch für den Halleschen FC, der nach dem 3:1-Sieg in Unterhaching nun zu Hause gegen den SV Babelsberg antritt. "Wir haben als Mannschaft Charakter gezeigt", blickte HFC-Trainer Sven Köhler noch mal auf die Überraschung vom vergangenen Wochenende zurück. Im Vergleich zu den Partien vor der Winterpause habe der HFC "an Qualität gewonnen", betonte der 46-Jährige. Erfreulicherweise hat sich die Verletztenliste nicht verlängert. Somit dürfte Köhler gegen Babelsberg auf die Erfolgself von Unterhaching setzen. Das würde aber auch bedeuten, dass sich Neuzugang Toni Leistner weiter gedulden und auf der Bank sitzen bleiben muss.
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