Fußball | 3. Liga : Erfurt zittert - Chemnitz glücklos
7. Spieltag
Der Anfang in Erfurt ist gemacht, mehr nicht: Erfurt hat im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Emmerling in Aachen immerhin einen Zähler geholt. Einen Punkt hätte auch Chemnitz verdient gehabt. Der CFC musste bei Ligamitfavorit Heidenheim ran und zeigte ein gutes Spiel. Das blieb aber unbelohnt. Halle ist am Mittwoch gegen Münster gefordert.
Erfurt: Remis im ersten Spiel nach Emmerling
Zum Sieg hat es noch nicht gereicht, Erfurt hat in der ersten Partie nach der Entlassung von Trainer Emmerling aber zumindest aufsteigende Form gezeigt und kam auf dem berühmten "Tivoli" zumindest zu einem Punkt. Die Thüringer führten vor der Pause sogar (14.), kassierten aber wenig später den Ausgleich (26.). In Aachen präsentierten sich die Thüringer mit einem anderen Gesicht als bisher in dieser Saison. Während RWE sonst nach einer guten ersten Hälfte oft eingebrochen war, wurden die vom bisherigen Co-Trainer Fuchs und U19-Coach Preußer geführten Rot-Weißen diesmal nach dem Wechsel sogar stärker. Ein Sieg war dennoch nicht drin. Und am Ende musste sich RWE den verdienten Punkt doch noch erzittern.
Chemnitz verpasst verdienten Punkt
Einen Punkt verdient hätte auch Chemnitz gehabt. Die "Himmelblauen" verloren aber beim Liga-Mitfavoriten Heidenheim 2:3 (2:3). Entscheidend für die Niederlage war, dass der CFC zweimal den Ausgleich nicht verteidigen konnte. Außerdem nutzte das Team von CFC-Coach Schädlich in der zweiten Hälfte mehrfach Chancen zum 3:3 nicht. In einer von beiden Mannschaften offensiv geführten Partie geriet der CFC nach 18 Minuten in Rückstand. Dem 1:1 (22.) sowie später dem 2:2 (42.) folgte jeweils umgehend der erneute Rückstand (23./43.). Pech hatten die Chemnitzer zudem, dass vor dem 2:3 eine Abseitsstellung nicht geahndet wurde. Bei dem Treffer sah Keeper Pentke auch nicht besonders gut aus.
HFC erwartet kampfstarken Gegner
Am Mittwoch (19 Uhr) kann Aufsteiger Hallescher FC beim Heimspiel gegen Preußen Münster den Auswärtssieg vom Wochenende vergolden. Mit einem Sieg würde sich der HFC oben festsetzen. "Es war wichtig für die Köpfe der Spieler, positiv in die englische Woche zu starten", sagte HFC-Coach Köhler am Dienstag. Gegen den Tabellennachbarn wird der Trainer wohl der in Babelsberg siegreichen Elf vertrauen. Nur der zuletzt angeschlagene Mittelfeldspieler Lindenhahn könnte neu ins Team rücken. Köhler erwartet ein enges Spiel: "Münster ist ein kampfstarker Gegner, der schnell umschalten kann", so der Coach.
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