Fußball | 3. Liga : Wer steigt auf? - Junge Spieler hoch im Kurs!
Am Freitag eröffnen Arminia Bielefeld und Alemannia Aachen die fünfte Drittliga-Saison. Viele Vereine kämpfen um einen der begehrten drei Aufstiegsplätze, andere kämpfen in der Liga dagegen finanziell ums Überleben.
Zweitliga-Absteiger peilen sofortigen Wiederaufstieg an
Laut einer Trainerumfrage des Fachmagazins Kicker sind für 19 von 20 Trainern die beiden Zweitliga-Absteiger Alemannia Aachen und Karlsruher SC ganz klar die Aufstiegsfavoriten. Aachens Trainer Ralf Außem ist da noch etwas zurückhaltender: "Wir haben eine tolle Mannschaft, müssen aber erst einmal in dieser Liga ankommen. Konkrete Saisonziele werden wir ab September festlegen." Ganz anders formuliert KSC-Coach Markus Kauszinski seine Ziele: "Wir werden um den Aufstieg mitspielen." Auch der dritte Absteiger aus der zweiten deutschen Eliteliga will den sofortigen Wiederaufstieg: Ich will mit dieser Mannschaft hoch, dieses klare Ziel brauchen wir", gibt sich Hansa-Trainer Wolfgang Wolf kämpferisch.
3. Liga wird zur Ausbildungsliga
Andere Vereine der 3. Liga kämpfen derweil ums Überleben. Kein Wunder also, dass viele der 20 Drittligisten in der kommenden Saison auf junge Spieler setzen. Vor allem aus finanziellen Gründen ist die Zeit vorbei, in der verdiente Profis ihre Karriere ausklingen ließen. Unmittelbar vor Saisonstart verzeichneten die Vereine insgesamt 436 Transfers. Zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Spielzeit waren es noch 498. Die meisten Zugänge hatten traditionell die Absteiger aus der zweiten Liga, die ihre Mannschaft teilweise komplett umkrempelten. Alemannia Aachen war auf dem Transfermarkt dabei am Aktivsten - 22 Spieler wurden verkauft, 16 kamen neu dazu. Dagegen setzte Rot-Weiß Erfurt vor allem auf die Jugend. Fünf der insgesamt elf Neuzugänge kommen aus dem eigenen Nachwuchs.

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