Fußball | 3. Liga : Erfurt träumt von der 2. Liga
Der FC Rot-Weiß Erfurt will in drei Jahren in einem neuen Stadion in der 2. Bundesliga spielen. Diese "Mission 2016" stellten der neue Geschäftsführer Thomas Kalt und Sportvorstand Alfred Hörtnagl am Donnerstag vor.
Aufschwung mit Kalt und Hörtnagl?
Kalt betonte auf der Pressekonferenz, dass er im Verein eine "große innere Geschlossenheit" gespürt habe. Der 51-Jährige war viele Jahre in Vorstand und Geschäftsführung bei Kickers Offenbach tätig und gilt als Kenner der Liga. Nach einer ersten "Bestandsaufnahme" im Verein steht für Kalt fest: "Auf Grund dieser hervorragenden Basis hat das Präsidium gemeinsam mit allen Vereinsmitarbeitern das Ziel herausgegeben, 2016 im neuen Stadion in der 2. Liga sein zu wollen." Er wolle die aktuell schwierige sportliche und finanzielle Situation nicht aus dem Blick verlieren. Dennoch dürfe es nicht verboten sein, ein neues Ziel zu formulieren.
Die Zukunftsbausteine für die "Mission 2016" bestehen aus einer Mehrjahresdauerkarte, einer Fankarte, einer speziellen Mitgliedschaft und attraktiven Businesspaketen. "Wer an den Verein und unseren eingeschlagenen Weg glaubt, ist herzlich eingeladen durch seinen Beitrag mitzuhelfen, der sportlichen Abteilung kurzfristig zu mehr wirtschaftlichem Spielraum zu verhelfen, um dann im Jubiläumsjahr des 50-jährigen Bestehens des FC Rot-Weiß Erfurt im neuen Stadion in der 2. Liga zu spielen", sagte Kalt.
Mit dem Österreicher Alfred Hörtnagl haben die Thüringer einen echten Coup gelandet. Der frühere Nationalspieler war bereits zwischen 2006 und 2011 Sportdirektor bei Rapid Wien und soll nun die Erfurter als Sportvorstand mit in die zweite Liga führen. Hörtnagel erhielt einen Vertrag bis 2015. Derzeit kämpfen die Thüringer allerdings gegen den Abstieg aus der 3. Liga.
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