Fußball | Hallenturnier : CFC gewinnt Endspiel-Krimi gegen Halle
Der Titel bleibt in der Stadt: 2.400 Fans feierten die "Himmelblauen" nach dem Finaltriumph über den Halleschen FC: Mit einem 12:11 nach Neunmeter-Schießen gelang dem CFC die Titelverteidigung des Casino Cups. Platz drei sicherte sich Regionalligist Lok Leipzig.
CFC gewinnt verrücktes Endspiel gegen Halle
Der Chemnitzer FC hat seinen Titel beim Casino-Cup aus dem Vorjahr verteidigt. In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Finale setzte sich der CFC mit 12:11 nach Neunmeterschießen gegen den Halleschen FC durch. Dabei führte Halle im Endspiel zwei Minuten vor Schluss mit 2:0. Bankert und Pfeffer in der Schlusssekunde sicherten dem CFC die Verlängerung. Dort schoss Fink die "Himmelblauen" in Führung, ehe Benes in letzter Minute für Halle traf. Der Rest war vor 2.400 Zuschauern in der Chemnitzer Messe reine Nervensache. Erneut Fink sorgte mit dem 20. Neunmeter des Abends für die Entscheidung zu Gunsten der Chemnitzer. Platz drei sicherte sich Lok Leipzig mit einem 3:2-Erfolg über Aue. Im Spiel um Platz fünf gewann Plauen gegen Most mit 5:3.
Dramatik pur auch im Halbfinale
Während sich der Chemnitzer FC gegen Lok Leipzig mit einem souveränen 3:1-Sieg für das Finale qualifizierte, erlebten die Zuschauer in der Messehalle Chemnitz im anderen Halbfinale zwischen Erzgebirge Aue und dem Halleschen FC den ersten Krimi. Die frühe Führung für Halle egalisierte Aues Müller postwendend. Fünf Minuten vor Schluss brachte Kanitz mit einem abgefälschten Schuss aus der eigenen Hälfte den HFC erneut in Front. Dieser Vorsprung hielt bis zwei Sekunden vor der Sirene. Dann war erneut Müller zur Stelle und traf für Aue zum 2:2-Ausgleich. Nach torloser Verlängerung zeigte Halle vom Neunmeter-Punkt keine Nerven und machte den Finaleinzug perfekt.
Vorrunde: Gruppensiege für Aue und Chemnitz
Mit einem 4:2 gegen den tschechischen Zweitligisten Banik Most eröffnete Erzgebirge Aue das Turnier. Interessant dabei, dass Torwart Martin Männel sich gleich zweimal in die Torschützenliste eintrug. Im Spiel gegen Lok Leipzig hatte der FCE beim 6:2 wenig Mühe. Bereits zur Pause stand es 5:1. Im Kampf um den Halbfinaleinzug setzte sich Regionalligist Lok Leipzig gegen Banik Most mit 4:1 durch.
In Gruppe B holte sich Lokalmatador Chemnitzer FC den Gruppensieg. Dabei sah es anfangs nicht danach aus, im ersten Spiel wurden die "Himmelblauen" vom VFC Plauen überrascht und lagen rasch mit 0:2 zurück. Ein Dreierpack von Pfeffer und zwei Tore von Jansen läuteten schließlich die Wende zum am Ende klaren 6:2 über die Vogtländer ein. Weil Plauen anschließend auch gegen den Halleschen FC verlor, spielten der HFC und Chemnitz den Gruppensieg unter sich aus. Die "Hausherren" behielten in einem umkämpften Spiel durch Tore von Fink, Jansen und Bankert knapp die Oberhand.
| Gruppe A: | Erzgebirge Aue | - Banik Most | 4:2 |
| Erzgebirge Aue | - Lok Leipzig | 6:2 | |
| Banik Most | - Lok Leipzig | 1:4 | |
| Gruppe B: | VFC Plauen | - Chemnitzer FC | 2:6 |
| VFC Plauen | - Hallescher FC | 1:3 | |
| Chemnitzer FC | - Hallescher FC | 3:2 | |
| Halbfinals: | Erzgebirge Aue | - Hallescher FC | 4:5 n.N. |
| Lok Leipzig | - Chemnitzer FC | 1:3 | |
| Spiel um Platz fünf: | Banik Most | - VFC Plauen | 3:5 |
| Spiel um Platz drei: | Erzgebirge Aue | - Lok Leipzig | 2:3 |
| Finale: | Hallescher FC | - Chemnitzer FC | 11:12 n.N. |
6 Kommentare
Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen.
Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.
