Fußball | Thüringenpokal : Kaum Probleme für Erfurt und ZFC
Der FC Rot-Weiß Erfurt und auch der ZFC Meuselwitz sind ins Viertelfinale des Thüringer Landespokals eingezogen. An den Favoritensiegen gab es nichts zu deuteln, wenngleich sich Erfurt fast schon traditionell anfangs schwer tat. Für die einzige Überraschung am Mittwoch sorgte übrigens die SpVgg Geratal.
Erfurt erst verkrampft, dann souverän
Rot-Weiß Erfurt setzte sich mit einem 11:0 (3:0) bei Eintracht Eisenberg durch. Gegen den Siebtligisten spielte Erfurt allerdings 25 Minuten lang äußerst verkrampft und vergab teilweise dilettantisch gute Möglichkeiten. Der Eisenberger Shala hatte nach einem Fehler von Oumari sogar die große Chance zur Führung, konnte von Rauw und Sponsel aber noch gestoppt werden (7.). Zwei Standardtreffer (26./38.) und ein Eigentor von Schulz (32.) brachten Erfurt in Front und endlich auch die Lockerheit. Nach der Pause war Erfurt dann souverän. Tunjic gelangen fünf Tore in Folge (59./60./66./67./70.). Das schönste war aber das 9:0, erzielt von Temür nach Vorarbeit von Tunjic und Göbel (85.). Tunjic und Temür verwöhnten die 1.495 Zuschauer anschließend noch mit zwei weiteren Treffern (88./89.).
ZFC locker in die nächste Runde
Meuselwitz war, was das Toreschießen betrifft, deutlich sparsamer und knüpfte damit an die letzten Ergebnisse in der Regionalliga an. Der 3:0-Sieg beim Landesklassen-Team SG Borsch/Geismar (7. Liga) war trotzdem ungefährdet. Vor 250 Zuschauern brachte Gasch den Favoriten bereits nach drei Minuten mit einem Nahdistanzschuss in Führung. Obwohl Meuselwitz nur das Nötigste tat, hatte der Regionalligist gegen tapfer kämpfende Gastgeber keine Mühe. In der zweiten Halbzeit erhöhte erst Weis mit einem Treffer ins rechte obere Eck (65.), ehe Starke nach einer Ecke den Endstand markierte (79.).
Überraschung durch Geratal
Den einzigen Außenseitersieg am Pokalmittwoch konnte die SpVgg Geratal feiern. Der Landesklasse-Vertreter setzte sich gegen Oberliga-Aufsteiger Einheit Rudolstadt mit 5:4 nach Elfmeterschießen durch. Staskiewitsch hatte den Favoriten spät in Führung gebracht (85.), aber der zwei Klassen tiefer spielende Gastgeber schlug vier Minuten später zurück. Hofmann traf per Foulelfmeter. Auch die endgültige Entscheidung fiel dann vom Punkt.

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen.
Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.