Fußball | 3. Liga : Erfurt: Preußer macht's nicht
Bei Drittligist Rot-Weiß Erfurt wird Interimscoach Christian Preußer nicht zum Cheftrainer aufsteigen. Das teilte der Verein am Dienstagmorgen mit, am Montagabend hatten sich Vorstand und Trainer zu einem Gespräch getroffen.
Preußer: "Viele unerledigte Aufgaben"
Demnach wird der 28-Jährige die Erfurter das Team nur noch beim Landespokalspiel am Wochenende in Heiligenstadt betreuen. Bis spätestens kommenden Montag will RWE dann den Nachfolger auf dem Cheftrainerposten präsentieren. Preußer entschied sich offenbar gegen ein Angebot vom Verein. Als Grund für die Absage gab der U19-Trainer die noch fehlende Fußballlehrer-Lizenz und "viele unerledigte Aufgaben" mit dem RWE-Nachwuchs an. Präsident Rolf Rombach sprach Preußer für seine Entscheidung "großen Respekt" aus. Vorstand und sportliche Leitung bedauern laut RWE-Meldung die Absage, weil man Preußer "die Aufgabe prinzipiell zugetraut" hätte. Den Job zugetraut hätten Preußer auch die Internet-User bei MDR.DE. In einer Abstimmung votierten mehr als 50 Prozent für den gebürtgien Berliner.
Vier Punkte in zwei Spielen
Preußer hatte das Drittliga-Team nach der Entlassung von Stefan Emmerling gemeinsam mit Co-Trainer Henri Fuchs zwei Spiele betreut. In den Partien sammelten Preußer und Fuchs vier Punkte und feierten am vergangenen Sonnabend mit einem 5:0 gegen Dortmund II den ersten Saisonsieg. Derzeit ist Rot-Weiß Vorletzter der 3. Liga.
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