Fußball | 3. Liga : Erfurt: Rickert muss gehen
Fußball-Drittligist Rot-Weiß Erfurt sortiert weiter aus: Marcus Rickert muss sich einen neuen Verein suchen. Der bis Sommer laufende Vertrag mit dem 28-jährigen Torhüter wurde am Montag aufgelöst. Erst am Wochenende hatte RWE die Trennung von Abwehrspieler Igor Jovanovic bekannt gegeben. Der Kroate hatte bisher enttäuscht und kam nur zu sieben Einsätzen in der 3. Liga.
RWE setzt auf Sponsel
Rickerts Abschied kam rein sportlich gesehen etwas überraschender. Im Sommer 2011 war er aus Wilhelmshaven nach Thüringer gekommen – und sofort die Nummer 1. Nach zwölf Spielen verlor er seinen Stammplatz an Andreas Sponsel. Beide lieferten sich auch in der laufenden Saison einen packenden Kampf um den Platz im Tor. Neu-Trainer Alois Schwartz setzte dabei zuletzt auf Sponsel, der mit guten Leistungen auch überzeugte. Rickert musste ins zweite Glied und bestritt sein letztes Spiel für Erfurt Anfang Dezember in der Oberliga-Mannschaft. Nach Rickerts Abschied rückt der 19-Jährige Philipp Klewin, der bisher meist für RWE II spielte, nach.
Oumari-Bruder spielt vor
Mit den Vertragsauflösungen macht RWE auch (finanziellen) Platz für Neuzugänge. Kandidaten gibt es genügend. Derzeit spielt der türkischen Offensivspieler Alper Akçam, den Schwartz aus seiner Zeit in Kaiserslautern kennt, vor. Zudem kämpft Hassan Oumari, der Bruder von Joan Omari, um einen Vertrag. Der Mittelfeldmann spielte zuletzt beim RSV Waltersdorf in der NOFV-Oberliga Nord. Am Dienstag wird noch der 28-jährige Stürmer Pekka Sihvola (1. Liga Finnland) erwartet.
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