3. Liga

Fußball | 3. Liga : Erfurt enttäuscht erneut seine Fans

7. Spieltag

Rot-Weiß Erfurt hat seinem Publikum erneut eine enttäuschende Partie serviert. Wieder hagelte es, wie schon gegen Burghausen, im Steigerwaldstadion ein 0:3 - diesmal gegen die Stuttgarter Kickers.

Eine Chance für die Gastgeber

Torwart Marcus Rickert  machtlos gegen Marco Grüttner
Torwart Rickert ist machtlos gegen den Schuss von Stuttgarts Grüttner.

Bei den Erfurtern gab es in der Startelf zwei Veränderungen gegenüber dem letzten Heimspiel. Für Öztürk spielte zunächst Strangl. In der Innenverteidigung lief Bertram für Möckel auf, der Magen-Darm-Probleme hatte und deshalb nicht einmal auf der Bank saß.

Die Rot-Weißen versuchten früh zu stören, hatten aber so ihre Probleme im Spielaufbau. Der Gast aus Stuttgart dagegen versteckte sich nicht und kam in der fünften Minute durch einen abgefälschten Savranlioglu-Schuss zur ersten Möglichkeit: Zum Glück bekam Erfurts Schlussmann Rickert noch die Hand an den Ball. Der Mannschaft von RWE-Trainer Schwartz merkte man zunehmend den Erfolgsdruck an, denn im Angriff lief wenig zusammen. So landeten Freistöße zumeist im Aus und bei Gegenstößen verhaspelten sich die Thüringer regelmäßig. Es dauerte glatt 38 Minuten, bevor die Gastgeber zu ihrer ersten nennenswerten Chance kamen. Die war jedoch nicht mal schlecht: Drexler gab in die Mitte, dort stand Strangl und versuchte die Kugel ins Netz zu schlenzen. Allerdings ging das Leder  rechts vorbei. Mehr kam von den Thüringern in Hälfte eins nicht.

Auslosung im Thüringen-Pokal

Spannung gab es dann zumindest in der Pause, als die Viertelfinal-Begegnungen im Thüringenpokal ausgelost wurden. Der Hammer: Erfurt muss am 31. Oktober beim Sieger der Partie zwischen Sondershausen und Jena antreten. Bei einem Erfolg der Zeiss-Kicker kommt in beiden Fan-Lagern garantiert Freude auf. Zudem empfängt Geratal den ZFC Meuselwitz, Siebleben trifft auf Arnstadt und Nordhausen muss zu Schott Jena reisen.

RWE bekommt Goalgetter Grüttner nicht in den Griff - Fans sauer

Erfurts Trainer Alois Schwartz
Erfurts Trainer Schwartz verzweifelt.

In Hälfte zwei hatten die rot-weißen Fans auf eine Steigerung ihres Teams gehofft, stattdessen wurde es aber noch schlimmer. In der 52. Minute haute Pechvogel Oumari über den Ball – die Einladung für Marchese. Der Mittelfeldspieler schnappte sich die Kugel und vollendete aus elf Metern ins rechte Eck zur Stuttgarter Führung. Nun brachen die Erfurter völlig ein. Nichts ging mehr. Kickers-Sturmspitze Grüttner bedankte sich mit zwei Toren (69./74.) und schraubte sein Konto auf insgesamt acht Treffer. Bei beiden Toren des Goalgetters war die Erfurter Abwehr nur Zaungast und schaute "andächtig" zu. Jetzt reichte es den Fans. Sie nahmen den RWE-Präsidenten ins Visier und machten ihrem Frust mit  "Rombach-Raus"-Rufen Luft. Nach der Partie stellte sich Rolf Rombach den Anhängern und diskutierte mit ihnen vor der Geschäftsstelle. Rot-Weiß stehen schwere Zeiten bevor.

Das sagten die Trainer

Dirk Schuster (Stuttgarter Kickers): "Ich bin froh und glücklich über die drei Punkte. Das war heute sicherlich kein hochklassiges Spiel von beiden Mannschaften. Wir haben defensiv gut gestanden. Aufgrund der zweiten Halbzeit, wo wir die Konter nach der Führung hervorragend ausgefahren haben, sind wir verdient als Sieger vom Platz gegangen. Alle, die mit waren, haben Anteil an dem Erfolg."

Alois Schwartz (Rot-Weiß Erfurt): "Es ist natürlich bitter und enttäuschend. Der Stachel ist noch tiefer hinein gedrückt worden. Nach einer ordentlich runtergespielten ersten Halbzeit gehen wir mit einem 0:0 in die Pause. Was sich dann nach dem 0:1 abspielte, hatte nichts mehr mit Fußball zu tun. Die zweite Hälfte war insgesamt sehr deprimierend."

Audios und Videos der 3. Liga

Zuletzt aktualisiert: 06. Oktober 2012, 16:17 Uhr

3. HUKL:
Mir kommt es so vor, als verkörpern die beiden vermeintlichen schier unzertrennlichen Buh-Männer Rombach und Goss zum Vergleich den Treibstoff E 10. Dieser wird von den meisten Benutzern der Tanksäule nicht angenommen, obwohl er billiger ist. Zudem besteht stets die Gefahr, dass der Motor nicht in Fahrt kommt und sogar einmal arg stottern kann. Kurzum, er ist einfach nicht beliebt! So scheint es auch gegenwärtig zwischen den Erfurter Fans und des Präsidiums vom FC RWE zu sein! Es passt einfach nicht zusammen. Das derzeitige Zwischenergebnis Ihres Votings, wer an dieser gegenwärtigen Krise in Erfurt die Schuld zu haben scheint, sagt doch auch schon die Wahrheit.......... Wenn der vorhandene Trend in Erfurt aber so fortgeführt wird, werden sich die vielen Thüringer Fans in der nächsten Saison besonders auf zwei Derbys freuen können, dann allerdings in der 4. Liga!
07.10.2012
21:59 Uhr
2. Himmelblauer82:
Ich bin zwar ein Himmelblauer, aber ich verfolge auch die beiden anderen Mitteldeutschen Vereine. Ich finde wir sollten da zusammen halten. Ich schließe mich barryblue an. Zedi wäre eine echte Option für RWE. Zumindest für die laufende Saison. Ich drücke Erfurt die Daumen das sie es schaffen. ;)
07.10.2012
17:02 Uhr
1. barryblue:
....es gibt nur noch eine Lösung...SparRombach lass Rudi in die Abwehr, uns lasst den Rudi den Kapitän machen von PfingstenReddig kommt zu wenig...also Ruuuuuuuuuuudi Zeeeeeeeeeedi zieh die Stiefel an und entfach das alte Rot Weiß Feuer......die Fans warten auf ein Zeichen !!!
07.10.2012
08:22 Uhr

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