3. Liga

Fußball | Thüringenpokal : Erfurt und Meuselwitz locker weiter

Ihr Ziel ist das Pokalfinale - die Erstrundenhürde haben sie souverän gemeistert: Drittligist Rot-Weiß Erfurt und Regionalligist ZFC Meuselwitz haben im Thüringenpokal nach deutlichen Siegen gegen Landesklasse-Vertreter die nächste Runde erreicht.

Nach dem Pleitenstart in der 3. Liga hat Rot-Weiß Erfurt im Thüringenpokal Selbstvertrauen getankt. In der 1. Runde wurde Landesklasse-Vertreter EK Veilsdorf mit 8:0 (4:0) besiegt. "Ich hätte mir noch das eine oder Tor gewünscht. Im Großen und Ganzen war es aber in Ordnung", sagte RWE-Trainer Stefan Emmerling, der seinen Kickern anschließend zwei freie Tage bescherte.

Weichen früh auf Sieg gestellt

Die Emmerling-Elf war vor 1.375 Zuschauern in allen Belangen überlegen. Tunjic zog den Gastgebern schon früh den Zahn. In der 7. Minute eröffnete er den Torreigen (7.). Drexler, Bertram und erneut Tunjic machten schon vor der Pause alles klar. Aus Sicht der Gastgeber wurde es nur einmal aufregend. Nach einem hohen Ball landete das Spielgerät im Netz, allerdings war zuvor RWE-Keeper Sponsel im Fünfmeterraum angegriffen worden. Deshalb zählte das Tor nicht.

Die Aktion blieb auch für Sponsel die einzig brenzlige. Auch nach dem Wechsel blieb er bei brütender Hitze beschäftigungslos. Seine Vorderleute ließen nichts anbrennen und bescherten den Fans noch vier weitere Treffer. Pfingsten-Reddig per Elfmeter, Bertram mit einem platzierten Schuss und zum Abschluss der junge Göbel mit zwei schönen Treffern sorgten für den standesgemäßen Sieg. Es war der erste Sieg für Erfurt seit dem 1:0-Testspielerfolg am 7. Juli gegen Oberligist SSV Markranstädt.

Gasch schießt Meuselwitz in Runde zwei

Auch der zweite Favorit, der ZFC Meuselwitz, übersprang die Erstrunden-Hürde. Dabei schoss Sebastian Gasch die Ost-Thüringer fast im Alleingang in die 2. Runde. Der Stürmer erzielte beim 5:0-Sieg gegen dem FC Thüringen Weida vier Treffer.

4facher Torschütze Gasch im Zweikampf
Sebastian Gasch war kaum zu stoppen.

Die Gastgeber, die in der Landesklasse Ost spielen, hielten in den ersten 30 Minuten gut dagegen. Dann brachte Albert den Favoriten in Führung – und brach so die Gegenwehr der Gastgeber. Gasch erhöhte noch vor der Pause und machte mit einem Doppelschlag nach dem Wechsel (47./49.) alles klar. Kurz vor Schluss markierte der Wirbelwind vor 218 Zuschauern den 5:0-Endstand. Vier Tore in einem Spiel können sich sehen lassen, dennoch war Trainer Holm Pinder mit Gasch und der gesamten Offensive nicht rundum zufrieden. "Über die Chancenverwertung müssen wir reden. Wir haben mindestens zehn gute Chancen nicht genutzt", monierte der ZFC-Trainer.

Zuletzt aktualisiert: 18. August 2012, 20:46 Uhr

1. Tobi:
Gasch hat eigentlich das Potenzial in der 3.Liga zu spielen. Frage mich die ganze Zeit, warum er ewig beim ZFC spielt. Kanns nicht verstehen.
18.08.2012
17:53 Uhr

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