Fußball | 3. Liga : Erfolgreicher Einstand für RWE-Trainer, HFC verspielt Dreier
9. Spieltag
Rot-Weiß Erfurt hat mit dem neuen Trainer Alois Schwartz beim 1. FC Saarbrücken den ersten Auswärtssieg eingefahren. Der Hallesche FC verspielte gegen Darmstadt zwei Punkte. Am Freitag hatte der CFC einen Auswärtssieg gefeiert.
Das Debüt von Alois Schwartz als Cheftrainer beim FC Rot-Weiß Erfurt ist geglückt. Mit 2:0 siegten die Thüringer beim 1. FC Saarbrücken und feierten damit den ersten Erfolg auf des Gegners Platz in der laufenden Saison.
Der neue Mann an der Linie hatte bereits vor dem Spiel einen guten Eindruck von seiner Mannschaft. Diese enttäuschte ihn nicht und Neuzugang Tunjic brachte RWE nach einer Pfingsten-Reddig-Flanke auf die Siegerstraße (33.). In einer mäßigen ersten Hälfte waren die Gäste das aktiviere Team und verlegten sich nach dem Seitenwechsel aufs Kontern. In der 74. Minute sorgte Möhwald von der Strafraumgrenze für die Entscheidung. Nach Vorlage von Drexler schlenzte er den Ball ins rechte Eck. Jener Drexler wird sich vom neuen Coach Schwartz wahrscheinlich einiges anhören müssen. Er hatte ganze vier Großchancen vergeben in 30 Minuten vergeben (60., 75., 90., 92.)
Halle verspielt den Sieg
Der Hallesche FC hat seinen dritten Heimsieg der Saison verpasst. Gegen Darmstadt 98 verspielte das Team von Sven Köhler einen bereits sicher geglaubten Sieg und trennte sich am Ende mit 2:2 (2:0). Vor 7.022 Zuschauern brannten beide Teams in der ersten Hälfte ein Offensiv-Feuerwerk ab. Dabei rettete Horvat gleich mehrmals das Unentschieden. Der HFC glänzte durch Effektivität und ging durch Tore von Teixeira (37.) und Mast (41.) mit mit einer 2:0-Führung in die Pause. Nach dem Wechsel hatte der HFC viele Chancen zum 3:0 und sah bis zur 80. Minute wie der klare Sieger aus. Doch dann trafen die Gäste: Stegmeyer (80.) und Zimmermann (87.) trafen zum glücklichen Remis.
Freitag: Chemnitz feiert Auswärtssieg
Zum Auftakt des Spieltages hatte der Chemnitzer FC einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Im Duell mit der Reserve des VfB Stuttgart siegte das Team von Trainer Gerd Schädlich am Freitagabend mit 1:0.In einer mittelmäßigen ersten Halbzeit hatten die Gastgeber nur zu Beginn einige Vorteile. Mit zunehmender Spieldauer wurde Chemnitz besser und vor allem gefährlicher. Die größten Chancen vor der Pause vergaben dabei Fink und Landeka. Nach dem Wechsel kam der CFC schwungvoller aus der Kabine. Nach weiteren guten Möglichkeiten durch Fink war es schließlich Kegel, der aus Nahdistanz zur längst überfälligen Führung einnetzte. Im Anschluss gab Stuttgart noch einmal alles, doch die CFC-Abwehr blieb bis zum Ende souverän.
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