Fußball | Sicherheit : Aue und viele Klubs gegen DFL-Konzept
Das von der Deutschen Fußball-Liga initiierte Sicherheitskonzept droht am Widerstand zahlreicher Klubs zu scheitern.
Neben den Zweitligisten Aue, Union Berlin, Hertha BSC und St. Pauli lehnen auch die Bundesligisten Wolfsburg, Stuttgart, Augsburg und Mainz den Maßnahmenkatalog ab. Aues Geschäftsführer Michael Voigt kritisierte auf der Homepage des Vereins das Nichteinbeziehen der Fans: "Die Meinungen und Sichtweisen der Fans müssen sich in solch einer Lösung zwingend wiederfinden."
Der 1. FC Union Berlin plant unterdessen einen Fan-Gipfel am 1. November. Auf dem Treffen soll ein weiteres Vorgehen diskutiert und eine vereinsübergreifende Fan-Position erarbeitet werden. Geladen sind ein bis zwei Vertreter von Fanvertretungen und Fanprojekten aller Vereine der 1. bis zur 3. Liga. Dies teilte der Club am Dienstag auf seiner Homepage mit.
Am 25.September hatte die DFL an die 36 Klubs ein Eckpunkte-Papier "Sicheres Stadionerlebnis" gesendet. Am 12. Dezember soll es Beschlüsse geben. Zuvor allerdings will die Deutsche Fußball-Liga bei einer zusätzlichen Informationsveranstaltung den Weg zum neuen Konzept ebnen.

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