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Fußball | 2. Bundesliga : MDR: Dynamo-Geschäftsführer will endlich an die Täter

Nach den Ausschreitungen bei der Zweitliga-Partie von Dynamo Dresden beim 1. FC Kaiserslautern beklagt Dresdens Geschäftsführer die mangelhafte Täteridentifizierung. Trotz hervorragender Video-Aufnahmen der Polizei warte er weiter auf die konkreten Namen, sagte Müller in einem MDR-Interview.

Leichte Resignation bei Dynamo

Dresdens Geschäftsführer Christian Müller schaut auf sein Telefon.
Desillusioniert: Dynamos Geschäftsführer Christian Müller (Archivbild)

"Da muss man als Dynamo Dresden leider ein wenig resignativ feststellen, dass es bisher jedenfalls nicht viel getaugt hat, dass die Polizei hervorragende Bilder der Täter hat", findet Müller, der von der Deutschen Fußball-Liga DFL nach Dresden wechselte. Schon seit dem Pokalspiel in Dortmund beobachtet er diese Situation. So bleiben große Fragen: "Wir wissen noch nicht einmal, ob die, die das getan haben, vorher im Stadion waren. Waren sie im Gästeblock, waren es Leute aus Dresden? All das ist mir jedenfalls nicht bekannt."

Täter statt Klubs rücken in den Fokus

Bengalfackeln im Dynamo-Block auf  dem Betzenberg
Wer zündete die Bengalos in Kaiserslautern?

Derzeit versuchen die Fußball-Klubs die Täter von Randalen zu ermitteln, um einer Kollektivstrafe zu entgehen. So wie Eintracht Frankfurt nach den Bengalo-Aktionen in Leverkusen. Dresdens Präsident Andreas Ritter sagte: "Die schuldunabhängige Haftung ist nach wie vor ein großes Problem für die Vereine." Der Ruf nach Staatsanwälten im Stadion, die Tatverdächtige sofort der Strafverfolgung zuführen können, wird lauter. "Das hielte ich für eine sehr positive Maßnahme", meint Müller. Die Sachsen selbst wollen künftig intensiv mit einem Rechtsanwalt für Strafrecht zusammenarbeiten: "Diesen Mangel an Kompetenz in den Vereinen wollen wir beseitigen."

Dynamo: Charta für Auswärtspartien

Zudem will Dynamo eine Charta entwickeln, die das Verhalten seiner Fans bei Auswärtsspielen festlegen soll. Zuletzt hatte der Klub verkündet, dass er bei den Auswärtsspielen bei Erzgebirge Aue, Union Berlin und Eintracht Braunschweig auf eigene Anhänger verzichtet.

Zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2013, 15:47 Uhr

20. Der Alte:
@ Thomas: DANKE! @ Frank: Würde Dich - und jetzt ganz ehrlich - ein VERBOT DEINES VEREINS, auswärts hinzufahren, davon abhalten, es nicht zu tun? Ich denke wir beide kennen die Antwort. Ja, in FF waren auch Dresdner, warum nicht? Erstens leben dort zig Tausend in dieser Gegend und zum Anderen kannste doch keinem verbieten, von A nach B zu fahren. Das dort auch wieder Deppen waren, ist Mist keine Frage. Da aber im Fussball die verschuldensUNABHÄNGIGE Regel gilt konnte damals DER VEREIN da wohl nicht viel machen... und mann konnte ihn auch nicht zur Rechenschaft so wirds auch in Aue werden. Übrigens: EIN VERBOT bringt gar nix..., weil wer ERLEBNIS sucht auch eins findet! Um deine Frage zu beantworten: Ich lebe in einer Welt, in der ICH Gewalt jeglicher Art ablehne einschl. den verboteten Umgang mit Pyro. Ich freue mich über jeden Erfolg einer Ostdeutschen Mannschaft, weil es mir um den Fussball geht. Eine große Abneigung hege ich gegen Kleingeister wie Dich..., das ist MEINE WELT!!!
18.02.2013
15:14 Uhr
19. Thomas:
@Frank Genau! Auflösen! Damit ist das Problem gelöst und die ganzen "erlebnisorientierten" Fans von Zwickau bis sonstwohin bleiben zu Hause und trinken Kaffee! Herzlichen Glückwunsch! Ich hätte bei diesem Gedanken eher die Befürchtung, dass sich diese Heuschrecken den nächsten Verein suchen, bei dem sie medienwirksam ihre Show abziehen können. Und dann könnten auch wohlbehütete Vereine wie Aue plötzlich Probleme bekommen, die sie sonst nicht kennen...
18.02.2013
08:39 Uhr
18. Michi Maer:
Da hält wohl die Kaiserslauterer Polizei Daten zurück und dafür kann Dresden nichts.
17.02.2013
17:14 Uhr
17. Frank:
@Der Alte: In welcher Welt lebt du denn? In Aue hat man den freien Vorverkauf bereits eingestellt, nur Vereinsmitglieder und Abo-Kartenbesitzer dürfen Karten kaufen, ein freier Verkauf ist z.Z. nicht möglich, da es durchaus im Erzgebirge oder Südwestsachsen Dynamofans gibt, die sich Karten für Heimblöcke kaufen könnten. In Frankfurt waren zum Bespiel trotz Gästeverbots ca. 1.000 Dynamofans, die da auch nicht gerade friedlich waren. Wenn Dresden sein Gewaltproblem nicht in den Griff bekommt, gehört dieser Verein einfach aufgelöst, so einfach ist das! Neben vielen normalen Dynamofans hat sich Dynamo in den letzten 20 Jahren leider auch als ein Sammelbecken von „erlebnisorientierten“ Chaoten von Zwickau bis sonstwo entwickelt – ab einem gewissen Punkt, wird man dieses Image nicht mehr los und es ist nur eine Frage der Zeit, wann es die ersten Schwerverletzten oder gar Toten gibt! Übrigens bin ich selbst noch Anfang der 90er zu 3 Bundesligaspielen nach Dresden gefahren.
17.02.2013
15:46 Uhr
16. wwdd:
Ich nehme mir als Dynamoanhänger das gleiche Recht heraus, ein Fußballspiel zu besuchen, wie mein Verein, der wieder am DFB-Pokal teilnehmen möchte. Das nennt sich schadensunabhängige Haftung. Danke an die Fans von Unterhaching und Frankfurt die mir in der Vergangenheit halfen und die Auer und Braunschweiger die mir den Besuch der nächsten Spiele ermöglichen. Sippenhaftung gab es bei den Nazis und den Kommunisten.
17.02.2013
14:54 Uhr
15. auswärtiger:
Egal was die Vereinsführung macht - sie kann es nur falsch machen... Unternimmt sie nichts nennt man sie unbelehrbar. Sagt sie Karten für Auswärtskontingente ab, ist das nicht ernst gemeint und verursacht beim Gegner Kosten. Fakt ist es gab ein Riesenaufgebot an Beamten in KL. Fakt ist es gab Videoafnahmen. Fakt ist auch es gab keine Festnahmen - warum? Fakt ist es gab ne Menge Pyro in KL. Fakt ist auch es gab kaum Kontrollen - warum? Was bitte schön soll ein Gast Verein von der Führungsseite her unternehemen? Und wie kann man erreichen das nur sozialistierte Personen zu einem Auswärtsspiel gehen? Ich finde die Maßnahmen erst mal gut. Und aus meiner Sicht gibt es auch kein Recht auf "Entschädigungen" bei fehlenden Fans. Denn es gibt auch keine Erscheinungspflicht für Fans.
17.02.2013
13:26 Uhr
14. snaz83:
Als DynamoFAN begrüße ich das was der Herr Müller vorschlägt. Diese Chaoten gehören weggesperrt. Und sowas sind keine Fans oder Anhänger. Es sind asoziale Subjekte die in keinem Stadion was zu suchen haben. Diese Pyro-Idioten gehen mir gehörig auf den Zeiger.
17.02.2013
12:45 Uhr
13. Der Alte:
@ Frank: Warum sollte Dynamo eine Strafe bekommen wenn trotzdem sie keine Karten für Aue IN DRESDEN verkaufen dennoch Dresden Fans da sind? Das ist dann die alleinige Verantwortlichkeit für Aue (oder den Gastgeber) wenn der FCE Karten an Dresdner verkauft und würde bedeuten, dass man erneut Hinweise von Dynamo bezgl. Sicherheit ignoriet. Dynamo verzichtet auf das Kontingent. Wenn doch Dresdner da sind, dann muß Aue das kontrollieren bzw. muß Straftäter eben zivilrechtlich verfolgen!! Viel Spaß dabei!!! Denn das ist derzeit ja auch nicht gewollt! Übrigens, bei all Deinem Hass: Ich sehe beide Teams gerne in Liga zwei... Du spielst wahrscheinlich eher gerne gegen Sandhausen, Ingolstadt & Co. also ohne ausverkaufte Hütte..., aber bitte, kann ja jeder mögen wie er will...
17.02.2013
11:38 Uhr
12. Alter:
Aber der Tabellenplatz hat doch nichts mit der Randale zu tun. Einige Vorschläge sind in den vorigen Kommentaren ja zu lesen. Ich verstehe auch nicht, weshalb die DFL/ DFB die "Übeltäter" sein sollen? Dass die Leute in der VIP-Lounge wenig mit den Fans zu tun haben, ist ja richtig, aber die futtern Kaviar und randalieren nicht. Was sind denn eure Ideen, wie man dieses Randalieren abstellt?
16.02.2013
23:14 Uhr
11. Eisenbahner:
Müller spricht voll und ganz die Wahrheit! Es kann doch nicht euer ernst sein, nichts gegen diese Verbrecher (und das sind sie!) zu unternehmen??? Wer hier wegschaut macht unseren Verein kaputt! Es k..tzt mich an immer diese dummen Ausreden anzuhören. Schämt euch!!!
16.02.2013
19:46 Uhr

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