Fußball | 2. Bundesliga : Poté vergrößert Dynamos Probleme
Dynamo Dresden muss vorerst ohne seinen Stürmer Mickael Poté auskommen. Der 27-Jährige zog sich am Freitag einen Bänderanriss sowie eine Dehnung des vorderen Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk zu.
Nach dem Trainingsunfall muss er vorerst einen Spezialschuh zur Ruhigstellung des Fußes tragen. Wie lange Dresdens Top-Scorer (fünf Tore in fünf Pflichtspielen) ausfällt, ist noch unklar. "Die Verletzung von Mickael Poté ist ganz bitter für uns", ärgerte sich Trainer Ralf Loose. Vor Poté hatte sich bereits Neuzugang Lynel Kitambala einen Außenbandriss im rechten Sprunggelenk zugezogen. Auch Idir Ouali (Muskelfaserriss im Oberschenkel) ist außer Gefecht gesetzt. Robert Koch klagt zudem über Beschwerden im Sprunggelenk.
Dynamo-Sieg gegen Polens Meister
Nach seiner Verletzung fiel Poté auch für das Testspiel am Freitag aus. Dresden setzte sich im polnischen Zgorzelec gegen den polnischen Meister Slask Wroclaw mit 2:1 (2:1) durch. Beide Dynamo-Tore erzielte Cristian Fiel. Zuschauer gab es keine - die Partie wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Als offizieller Grund wurden die kurzfristige Ansetzung und die damit verbundenen organisatorischen Probleme angegeben. Inoffizieller Grund war die Angst vor polnischen Hooligans.

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