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Fußball | DFB-Pokal : Dynamo: Geisterspiel und Geldstrafe statt Pokalausschluss

Aufatmen bei Dynamo Dresden: Der Fußball-Zweitligist darf in der kommenden Saison im DFB-Pokal starten. Bestraft werden die Dresdner für Ausschreitungen seiner Fans dennoch. Bei der Berufungsverhandlung vor dem DFB-Bundesgericht verhängte der DFB-Kontrollausschuss am Donnerstag in Frankfurt/Main ein Geisterspiel, eine Geldstrafe über 100.000 Euro und ein Auswärtsspiel ohne eigene Fans. Diesem Antrag folgte das DFB-Bundesgericht.

Keine Zuschauer am 11. März - Keine Dynamo-Fans in Frankfurt/Main

Demnach muss Dresden am 11. März sein Heimspiel in der 2. Bundesliga gegen den FC Ingolstadt unter Ausschluss der Öffentlichkeit spielen, am 16. März dürfen Dynamo-Fans nicht mit zur Auswärtspartie bei Eintracht Frankfurt reisen. Zudem erhielt der Verein eine Geldstrafe von 100.000 Euro. Dresden nahm das Urteil an. Dynamo-Anwalt Schickhardt sprach von einem "sehr intensiven, sehr strengen" Urteil mit "großer Härte", zeigte aber auch Erleichterung und versprach: "Wir haben unsere Lektion gelernt." Der Vorsitzende Richter Goetz Eilers ließ durchblicken, dass sich Dynamo kaum weitere Entgleisungen der eigenen Anhänger leisten kann: "Diese Strafe muss eine deutliche letzte Warnung an den Verein sein", erklärte Eilers.

Dynamo büßt für randalierende Fans

Dynamo war zunächst vom Pokalwettbewerb der kommenden Saison ausgeschlossen worden, nachdem Anhänger des Klubs im Zweitrundenspiel des DFB-Pokals bei Borussia Dortmund randaliert und zwei Polizisten verletzt hatten. Es entstand ein Schaden von insgesamt 150.000 Euro. Dortmund wurde wegen mangelnder Kontrollen mit 8.000 Euro zur Kasse gebeten.

Bei der mehr als sechsstündigen Verhandlung wurden die Geschehnisse des Pokalabends noch einmal aufgerollt. Der Dortmunder Polizeidirektor Peter Andres sprach von 4.000 gewaltbereiten Dynamo-Fans, die mehrfach Böller und Raketen gezündet und einen Spielabbruch provoziert hatten. Gegen 110 "Fans" sind Strafverfahren eingeleitet worden.

Aktuelle Berichte zur 2. Fußball-Bundesliga

Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2012, 22:40 Uhr

27. Schwache Entscheidung :
@ ce.: ich frage mich was an dem Anführungszeichen so schwer zu verstehen ist? Somit gab es auch von mir keinen Hinweis, die SGD als rechtsradikalem Verein zu bezeichnen sondern den Hinweis auf sogenannte Fans. Bezüglich 1500 Fans: siehe Dortmund Spiel mit Hundertschaften der Polizei und hohem Sachschaden im Stadtion. Soll das ein ernsthafter Vergleich sein? @mattotaupa: Anführungszeichen - siehe oben. Trotzdem einfach mal im Internet recherchieren dann muss man nicht gleich mit einer Klage drohen. Es ist auch ein wenig albern!
24.02.2012
18:42 Uhr
26. Donald :
Die Strafe für Dynamo ist sehr milde ausgefallen. Wieder einmal. Dy. D. ist Wiederholungstäter und es ging hier nicht nur um Pyrotechnikaktion alleine sondern auch um Gewaltausbrüche von Dy.D. "Fans". Aber die Dy. D. stellen es immer nur so da, als wären nur drei Bengalos abgebrannt wurden. zu Swisslife: Zu wenig Ostdeutsche in der DFB-Elf ??? Bei ca. 80 Mio Deutschen gab es ca. 63 Mio "Wessis" und ca. 17 Mio "Ossis". Jeder 4.7 Bürger ist also einer aus den neuen Bundesländern. Macht ungefähr 2 Spieler pro DFB-Elf. Und die spielen mit Kroos und Schmelzer auch mit. Also doch integriert.
24.02.2012
16:38 Uhr
25. mattotaupa:
@schwache entscheidung: lustiger nickname, der auch noch programm ist ... find ich gut! fans von dynamo ohne differenzierung freude an gewalt und rechtsdrall vorzuwerfen, ist verleumdung und hetze. wäre nett, wenn der mdr derartige kommentare verhindern würde oder den namen für eine klage liefern würde. als mitglied des vereins sehe ich bei mir weder eine gewaltbereitsachaft noch freude daran, ich hätte auch ein problem damit dies meiner - im übrigen nichtdeutschen - frau und meiner tochter zu erklären. womit sich auch der zweite vorwurf als unfug erweist. --- ein bestrafung anderer vereine kann ich durch das urteil nur insoweit erkennen, daß die potentiellen finanziellen belastungen für ostvereine nun enorm höher angesetzt werden müssen und mindestens das 40 oder 50fache der strafe für westvereine betragen werden. aber die strafen werden weiterhin bezifferbar bleiben und nicht -wie beim pokalausschluß angedacht- pauschal und nicht greifbar.
24.02.2012
15:38 Uhr
24. micky:
Interessante Umfrage und ich gehöre gehöre zur kleinsten Minderheit :) Ich denke man sollte froh sein, dass Dresden auch nächste Saison im DFB-Pokal ran darf. Ich hoffe, dass sich in der Dresdner Fanszene nun viel bewegen wird, damit auch schon kleinere Delikte in Zukunft nicht mehr passieren können. Mögen die Dresdner Fans diskutieren und das Thema stets aktuell halten. Ich frage mich aber auch wie viel Geld die Stadt Dresden noch in den Fußball pumpen will...das Stadion reicht ja wohl ;) (ich sage das, auch wenn man antworten wird, dass die STrafe den Verein trifft)
24.02.2012
15:25 Uhr
23. ce:
@Schwache Entscheidung ......ich verwahre mich vor der Äußerung , dass Dynamo Dresden ein rechtsradikaler Verein ist....Ich bin es nicht und stehe , wie Tausende Andere regelmäßig im Fanblock. Das Urteil ist ein beispielloses Urteil und ist sicherlich diskussionswürdig. Randale ist grundsätzlich zu bekämpfen und gehört nicht in Stadien. Allerding gehört es in kein !!!!! Stadion, auch nicht nach Frankfurt, Rostock, Hamburg , Nürnberg , Leipzig, München usw. Warum sollen die anderen Vereine klagen ???? Dynamo bringt mit dem Besuch der Fans durchschnittlich 1500 Gäste Fans mit....Aber , wie weiter unten schon geschrieben, Wer ein Feinbild (Dynamo Dresden) braucht, wird es pflegen, egal ob die Fakten sachlich vorliegen, oder nicht....
24.02.2012
15:09 Uhr
22. Zappen:
@swisslife: Völlig am Thema vorbei. Was bitte hat diese Ost-West-Diskussion mit der Findung des Strafmaßes gegen einen notorischen Problemverein zu tun? Schon mal dran gedacht, wie oft der SFV in Sachen Dünnamo Milde hat walten lassen. War es nicht des öfteren so, dass unterklassige Vereine das vermeintliche Traumlos gegen den Vorzeigeklub aus Elbflorenz gegen ein "freiwilliges Ausscheiden" aus dem Sachsenpokal tauschten? Hier hat man sich glücklicherweise mal nicht vollends weich klopfen lassen. Die Summe der finanziellen Sanktionen von ca. 500.000,- € dürften nur schwerlich durch die nunmehr erlaubte Teilnahme an Runde 1 auszumerzen sein. Herzlichst
24.02.2012
14:47 Uhr
21. Schwache Entscheidung:
Mit dieser jetzigen Entscheidung lässt man dem Verein wieder davon kommen und die "Fans" des sogenannten "Traditionsvereins" gehen weiter ihrer Freude an der Gewalt im Fußball nach. Diese haben dazu noch einen eindeutigen rechtsradikalen Hintergrund, was man auf diversen youtube Kanälen sehen kann. Mit dem Urteil hat der DFB der gesamten Liga und den Vereinen im Pokal keinen Dienst erwiesen. Im Gegenteil, jeder Verein der gegen Dresden spielt hat damit eine Strafe erhalten obwohl diese in dem Prozess unter Dynamo Fans nicht involviert ist. Vielleicht sollten mal andere Vereine das Urteil anfechten mit der Absicht normalen Fußball bieten zu wollen.
24.02.2012
13:08 Uhr
20. ce :
Das Urteil steht. Das Geisterspiel muss mit kreativem und friedlichen Mitteln begleitet werden.... z.B. Kartenverkauf f�r ein Geisterspiel siehe Rostock, in Frankfurt werden sowieso 1000 Dynamos im Stadion sein.... Wettbewerbsverzerrung ist das aber schon. Die Urteile gegen die anderen m�ssen abgefordert werden..... Zu den Antitypen von unter mir.... Ostfussball ohne Dynamo ist wie Bundesliga ohne Dortmund....Aber wer ein Feindbild hat, wird es immer leider pflegen...somit also nicht wirklich besser, als die 200 die Stunk machten....mal dr�ber nachdenken, wenn wieder solche Kommentare kommen. Wer die dresdner Fussballgeschichte kennt, wei�, dass es eigentlich die wesentliche ernstzunehmende Fussballopposition im Osten war....
24.02.2012
13:08 Uhr
19. Swisslife:
Jeder gewalltbereite Fan egal in welchem Stadion der Welt sollte schwer bestraft werden.Gesunde intellegente Rivalität zwischen Vereinen ist das Salz in der Suppe, das geht auch ohne Pyro und Schlägerei. Und sind wir doch mal ehrlich beim Abschiedsspiel von Ulf Kirsten macht es auch Sinn,da bekommt ein echter Fan auch Gänsehaut.Bedenklich ist schon das beim DFB mit zweierlei Mass gemessen wird, wenn bei Bayern oder anderen Westvereinen Raketen fliegen oder bei Hertha 2 ca. 10 000 Dynamo Fans durch einen Eingang müssen ist das bedenklich.Es ist schon verwunderlich wie verschuldet einige Westvereine Ihren Spielbetrieb fortsetzen dürfen.In der Deutschen Nationalmannschaft spielt nur ein Spieler aus dem Osten, das sagt alles zu der Integration der neuen Länder. Geld regiert die Welt, leider auch beim Fussball.Allianz Telekom München, VW Wolsburg, SAP Hoffenheim,Deutsche Bahn Berlin usw. Da haben die Vereine aus dem Osten einfach keine Chance, ohne grosse Geldgeber geht es nicht.
24.02.2012
13:05 Uhr
18. mattotaupa:
@seidel: dortmund hat doch nur eine strafe in höhe von 8.000 EUR bekommen also insoweit ist ihre aufregung über "diesen verein" unbegründet. seit dynamo mit der vorzeitigen rückzahlung des städtischen darlehens bewiesen hat, daß es was zu holen gibt, kreisen die geier schon wieder. ist der handvoll emotional übereagierender dynamo-hasser je in den sinn gekommen, daß dieses urteil analog auch auf andere ost-vereine anwendbar ist, da man wieder mal bewiesen hat, daß der gastverein ohne hausrecht für das handeln der gäste des heimvereins (das müssen jetzt nicht mal anhänger des gastvereins sein) verantwortlich ist, ohne dies beeinflussen zu können? erziehung ist eine frage der eltern und des schulsystems, nicht aufgabe eines fußballvereins!
24.02.2012
12:51 Uhr

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