Fußball | 2. Bundesliga : Steffen Menze: "Wir suchten einen Kontrast"
Mit Peter Pacult will Dynamo Dresden den Abstieg aus der zweiten Bundesliga verhindern. Bei seiner offiziellen Vorstellung als neuer Trainer sagte der Österreicher, er sei überzeugt, mit dieser Mannschaft den Klassenerhalt zu schaffen. "Es ist eine schwierige Aufgabe, aber das Potenzial ist da. Ansonsten hätte ich die Aufgabe auch nicht übernommen." Derzeit steht Dynamo mit nur 16 Punkten auf dem Relegationsplatz 16. Zum rettenden Ufer fehlen vier Zähler.
Menze: "Eingefahrene Wege aufbrechen"
Sportdirektor Steffen Menze begründete auf der Pressekonferenz, warum die Sachsen Pacult ausgewählt haben: "Wir sind deutlich unter unseren Möglichkeiten geblieben. Es sind Sachen aufgetreten, die uns nicht so gut gefallen haben. Ich habe ein gewisses Kontrastbild zu dem gesucht, was wir bisher hatten." Der Verein habe sich zudem entschieden, eingefahrene Wege aufzubrechen. Auch solle eine gewisse Ansprache in der Art und Weise geändert werden. "Zudem steht uns die Erfahrung, die der Trainer mitbringt, gut zu Gesicht."
Pacult bleibt ... bei Klassenerhalt
Pacult unterschrieb bei den "Schwarz-Gelben" einen Vertrag bis 2014, der aber nur für die zweite Bundesliga gilt. Das habe auch finanzielle Gründe, sagte Menze mit dem Verweis auf den noch bis 2014 laufenden Kontrakt des Ex-Trainers Ralf Loose. Der neue starke Mann an der Seitenlinie sprach von einem "beiderseitigen Wunschdenken". Wenn die Klasse gehalten werde, habe er seinen Anteil geleistet und der Verein könne dann wieder für die Zukunft planen. Seinen noch laufenden Vertrag mit RB Leipzig konnte Pacult problemlos auflösen. "Es war kurz und schmerzlos. Wir haben nach wie vor ein gutes Verhältnis. Deshalb war das auch schnell vom Tisch bei Red Bull", sagte der 53-Jährige, der bei RBL noch einen Vertrag bis Ende 2013 hatte.
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