Hallenfußball | Super-Regio-Cup : Aue wieder Maß aller Dinge in Riesa
Stimmungsvoller Jahresabschluss unterm Hallendach: Beim Super-Regio-Cup in Riesa verteidigte Aue souverän seinen Titel. Gastgeber Stahl Riesa überraschte mit tollen Leistungen und die 2.850 Zuschauer erlebten über vier Stunden unterhaltsamen Hallenfußball.
Beim 14. Super-Regio-Cup haben die "Veilchen" den Titel NOFV-Hallenmeister verteidigt. Im Finale besiegten sie den Halleschen FC klar mit 6:2. Auf dem dritten Rang landete der Regionalligist Lok Leipzig, der sich gegen den Gastgeber Stahl Riesa mit 4:2 durchsetzte.
Aue mit Start-Ziel-Sieg
Im Endspiel des Super-Regio-Cups gaben sich die Auer keine Blöße und gewannen auch ihr viertes Spiel des Tages. Nach der Führung durch Könnecke und dem HFC-Ausgleich von Teixeira traf Torhüter Männel per Fernschuss in den Winkel zum 2:1. Fink erhöhte noch vor dem Seitenwechsel. Halle ging anschließend volles Risiko und spielte mit "fliegendem Torwart". Die Tore schossen allerdings die Auer. "Wir sind natürlich froh, dass wir den Titel verteidigen konnten und den Torschützenkönig stellen", so Aue-Coach Baumann nach dem Turnier. Lok Leipzig sicherte sich durch ein 4:2 gegen Stahl Riesa den dritten Rang.
Stahl Riesa kurz vor der Sensation
Im ersten Halbfinale hätte Riesa den Auern fast ein Bein gestellt. Einen frühen 0:2-Rückstand glichen die Männer aus der Bezirksliga aus. Beim Stand von 3:3 richteten sich alles schon auf ein Neunmeterschießen ein, doch dann schoss Stahl-Keeper Werner Fink an und von dessen Bein sprang der Ball zum Auer Sieg ins Tor. Im zweiten Halbfinale ging es ebenfalls eng zu. Die HFC-Führung durch Kanitz drehte der 1. FC Lok. Doch wenige Sekunden vor dem Ende traf Ruprecht vom Neunmeterpunkt zum Ausgleich für den Drittligisten. Im fälligen Neunmeterschießen zeigte Lok-Torhüter Wurster eine Fußparade. Allerdings setzten seine Teamkollegen alle drei Schüsse an die Bande.
Gruppe A: Aue souverän - Jena raus
Zum Turnierauftakt hatten die Zuschauer gleich neun Tore beim 5:4 von Erzgebirge Aue gegen den Halleschen FC zu sehen bekommen. Nachdem der Zweitligist auf 4:1 davon gezogen war, kämpfte sich Halle zurück und glich zum 4:4 aus. Zum Matchwinner avancierte Wiegel, der seinem Team den Sieg vier Minuten vor Schluss sicherte. Titelverteidiger Aue machte in der zweiten Partie gegen blasse Jenaer den Gruppensieg perfekt. Das spannende Duell zwischen dem HFC und Carl Zeiss Jena endete 2:2 und bedeutete das Ausscheiden für die Thüringer.
Gruppe B: Lok und Riesa deklassieren Cottbus
Der nominelle Favorit in Gruppe B, Zweitligist Energie Cottbus, enttäuschte auf ganzer Linie. Gegen den 1. FC Lok Leipzig verlor Energie, ohne auch nur einen Treffer zu erzielen. Der Tscheche Racko zeigte auf Seiten der Messestädter ein sehr gutes Spiel und erzielte drei der vier Treffer. Gegen den Bezirksligisten Stahl Riesa setzte es dann gar ein 3:8. Die Gastgeber konnten ihre Leistung gegen den 1. FC Lok nicht wiederholen, verloren und kamen als Gruppenzweite ins Halbfinale.
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