Bundesligen

Fußball | 2. Bundesliga : Hertha trumpft auf - Cottbus schwächelt

20. Spieltag

Der direkte Wiederaufstieg ins Oberhaus nimmt für Hertha BSC feste Konturen an. Die "Alte Dame" spielte am Sonntag bei Schlusslicht Jahn Regensburg frisch auf und fuhr einen überzeugenden Sieg ein. Dagegen reichte es für den FC Energie Cottbus auf dem "Kiez" nur zu einem Punkt. Auch der FSV Frankfurt machte seinem Trainer beim Jubiläum wenig Freude und verpatzte den Heimauftritt.

Berliner vermiesen Smuda das Debüt

Herthas Torschütze zum 2:1, Ronny (links), jubelt mit Berlins Adrian Ramos über den Treffer
Zwei Tore von Ronny (li.) für seine Hertha. (Archivbild)

Regensburg hatte sich mit Franciszek Smuda einen prominenten Trainer geangelt. Sein Debüt gegen den Berliner Aufstiegsanwärter ging jedoch mit 1:5 völlig in die Hose. Durch den fünften Auswärtssieg in Serie bleibt die Hertha Spitzenreiter Eintracht Braunschweig dicht auf den Fersen. In der ersten Hälfte wurde den Zuschauern noch Magerkost geboten. Das sollte sich kurz nach der Pause ändern. Adrian Ramos mit einem Kopfball-Treffer in der 52. Minute sowie der Brasilianer Ronny per Foulelfmeter (55.) sorgten mit einem Doppelschlag für die Hertha-Führung. Der eingewechselte Sandro Wagner, erneut Ronny (85.) und Marvin Knoll Sekunden vor Schluss machten den 13. Saisonsieg perfekt. Das Ehrentor von Regensburgs Denis Weidlich (78.) konnte die Mannschaft von Jos Luhukay locker wegstecken.

Cottbus tritt auf der Stelle

Tobias Strobl kämpft mit dem Cottbuser Boubacar Sanogo (l.) um den Ball
Auch Sanogo (l.) hatte Ladehemmungen. (Archivbild)

Derweil musste Energie Cottbus im Kampf um Platz drei wieder einen Dämpfer einstecken. Das Team von Trainer Rudi Bommer kam bei St. Pauli nicht über ein 0:0 hinaus und rennt damit seit fünf Spielen einem Sieg hinterher. Beide Mannschaften schenkten sich vor 26.578 Zuschauern nichts, die großen Szenen blieben am Millerntor jedoch aus. Der Höhepunkt war mehr baulicher Natur: Nach einer Investition von zwölf Millionen Euro wurde die Gegengerade eingeweiht, die 13.000 Fans Platz bietet.

Oral-Truppe verdirbt Möhlmann die Party

Frei vor dem Frankfurter Tor setzt Aues Guido Kocer den Ball an die Querlatte
FSV-Niederlage am Bornheimer Hang. (Archivbild)

Ein wenig erfreulicher Tag wurde es für Benno Möhlmann. Der 58-Jährige musste mit dem FSV Frankfurt in seinem 1.000. Spiel als Spieler und Trainer in der Bundesliga und 2. Liga eine 0:2-Niederlage gegen den FC Ingolstadt einstecken. Bei den Gastgebern fehlte verletzungsbedingt Angriffsroutinier Edmond Kapllani, was die Möhlmann-Elf nur schwer wegsteckte. Zwar bestimmte der FSV über weite Strecken die Partie - abgezockt im Abschluss waren aber die Gäste. Karl-Heinz Lappe nach 57 Minuten und Caiuby (67.) trafen für das Team von Tomas Oral.

Zuletzt aktualisiert: 03. Februar 2013, 15:51 Uhr

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