Fußball | 2. Bundesliga : Dynamo und Aue gehen am Freitag leer aus
21. Spieltag
Kein guter Freitag für die mitteldeutschen Fußball-Zweitligisten: Sowohl Erzgebirge Aue als auch Dynamo Dresden verloren und konnten damit im Abstiegskampf keinen Boden gut machen. Während die 0:3-Niederlage von Dynamo beim Aufstiegsanwärter Kaiserslautern noch zu erwarten war, war mit der 0:2-Heimniederlage von Aue gegen den FSV Frankfurt nicht unbedingt zu rechnen. Außerdem schaffte Spitzenreiter Eintracht Braunschweig am Freitag nur ein 1:1-Remis gegen Neuling VfR Aalen.
Aue kommt nicht auf Touren
Nach dem unglücklichen Last-Minute-1:2 beim 1. FC Köln hat Erzgebirge Aue gegen den FSV Frankfurt die nächste Niederlage einstecken müssen. Der Auftakt 2013 ist damit in die Hose gegangen. Bei lange äußerst schwierigen Bedingungen - es schneite, der Platz war weiß - regierte der Zufall im Erzgebirgsstadion. Chancen gab es kaum, die bessere Spielanlage hatte allerdings Frankfurt. Auch nach der Pause kam der FCE nicht auf Touren. Verhoek leitete per Kopf die Niederlage ein, die Paulus noch hätte verhindern können. Doch der Verteidiger scheiterte per Handelfmeter, im Gegenzug fiel das 0:2 durch Stark. Eine Rote Karte für die Gäste hatte keine Auswirkungen mehr.
Dynamo verliert am Ende klar
Zweieinhalb Stunden nach Aue verlor auch Dynamo Dresden: Beim 1. FC Kaiserslautern kassierte die Elf des neuen Trainers Peter Pacult ein 0:3. Danach sah es zunächst nicht unbedingt aus. Die Sachsen waren besser, vor allem weil sie in den Zweikämpfen überzeugten. Nach dem 0:1 durch Karls Weitschuss (24.) verlor Dynamo aber seine Linie. Idrissou (40.) und Hoffer (81.) bauten den Vorsprung aus. Bei allen Toren leisteten sich die Dresdner individuelle Fehler. Dresden war offensiv insgesamt zu harmlos.
Braunschweig rettet einen Punkt
Ein "Joker-Tor" hat Eintracht Braunschweig vor einer überraschenden Niederlage bewahrt. Der Zweitliga-Spitzenreiter rettete sich gegen Aufsteiger VfR Aalen zu einem 1:1. Dadurch kann Hertha BSC mit einem Sieg am Montag im Derby gegen den 1. FC Union die Tabellenführung übernehmen. Das 1:1 der Braunschweiger erzielte Pierre Merkel nur 17 Sekunden nach seiner Einwechslung (86.). Er verhinderte damit die erste Heimniederlage der Eintracht seit über einem Jahr. "Für mich ist es ein gefühlter Sieg. Wenn man weiß, wie Aalen solche Spiele über die Zeit bringen kann, dann ist der Punktgewinn besonders für unsere Moral wichtig. Daher freuen wir uns über den Punkt", sagte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht hinterher. Aalens Führung fiel vom Elfmeterpunkt (Enrico Valentini/45.+1). Zuvor hatte Schiedsrichter Florian Steuer ein Foul an Marco Haller gesehen und mit dem Strafstoß eine umstrittene Entscheidung gefällt.
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