Fußball | FSA-Pokal Halberstadt gibt sich im Germania-Duell keine Blöße

1. Hauptrunde

von Christian Kerber und Bernd Waldow (Köthen)

Trainer Andeas Petersen (Germania), Benjamin Boltze, Nico Hübner, Jubel nach dem Abpfiff
Bildrechte: Matthias Koch

Vorjahresfinalist Germania Halberstadt hat die 1. Runde des FSA-Pokals locker überstanden. Beim Siebtligisten CFC Germania Cöthen gewann das Team von Andreas Petersen am Freitag mit 3:0 (1:0).

Beil bricht den Bann

Tom Nattermann (VfB Germania Halberstadt) gegen Marc Oliver Kempf (SC Freiburg)
Tom Nattermann Bildrechte: IMAGO

Der Favorit aus der Regionalliga hatte das Geschehen von Beginn an im Griff. Die 393 Zuschauer sahen Einbahnstraßen-Fußball. Es dauerte allerdings 40 Minuten bis zur Führung. Beil finalisierte eine Twardzik-Flanke per Flugkopfball (40.). Sechs Minuten zuvor hatte Pazdzierski frei am langen Pfosten die Chance zum 1:0 für den Underdog vergeben. Nach einem langen Ball fehlte dem Offensivmann die nötige Ruhe. Es sollte die einzige ernstzunehmende Möglichkeit für den CFC sein.

Nattermann mit Doppelschlag

In Halbzeit zwei versuchte der Landesligist seine Grundordnung zu behalten und schaffte es immer wieder ein Bein dazwischen zu bekommen. Beil rutschte an Michels Flanke nur haarscharf vorbei (54.), Twardzik donnerte die Kugel aus 14 Metern an den Innenpfosten (57.). Danach herrschte zunächst viel Leerlauf. Oft fehlte der letzte Pass. Am Ende sorgte Joker Nattermann mit einem Doppelpack für die Entscheidung (75./77.). Zunächst netzte er eine Rechtsflanke von Messing am kurzen Pfosten ein, dann traf er per Hacke mit dem Rücken zum Tor.

Das sagten die Trainer:

Peer Rosemeier (Cöthen): "Wir sind alles in allem zufrieden. Wir haben es mit unserer Einstellung geschafft, die Begegnung lange Zeit offen zu halten. Dass sich am Ende die individuelle Klasse durchsetzt, ist nicht verwunderlich. Das ist kalkuliert und schmälert unsere Leistung nicht. Wir haben vor einer ordentlichen Kulisse das Gesicht bewahrt und gratulieren Halberstadt zum verdienten Weiterkommen."

Andreas Petersen (Halberstadt, Trainer)
Andreas Petersen Bildrechte: IMAGO/foto2press

Andreas Petersen (Halberstadt): "Mit dem Weiterkommen haben wir das Ziel klar erreicht. Wir haben in der Endzone das eine oder andere vielleicht zu leichtfertig liegen lassen. Aber bis auf einen Aussetzter haben wir über die komplette Spielzeit nichts zugelassen. Insofern gibt es keinen Zweifel über den verdienten Sieg. Auch wenn das jetzt nicht besonders glanzvoll war."

Über dieses Thema berichtet "MDR FERNSEHEN" MDR Sachsen-Anhalt Heute | 02.09.2017 | ab 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 02. September 2017, 10:07 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

2 Kommentare

02.09.2017 04:41 Chris 2

@SpiO: der Coach Petersen kommt aus Halberstadt nicht Magedburg (siehe "das sagten die Trainer:").

01.09.2017 22:59 Y5bj 1

Andreas Petersen ist nicht Trainer des 1. FC Magdeburg, sollte der MDR eigentlich wissen.
Glückwunsch und Blau-Weiße Grüße an die Nr. 2 im Land, Germania Halberstadt.

[Vielen Dank für den Hinweis. Die zuständigen Kollegen sind informiert. Herzliche Grüße aus der MDR.de Redaktion]