v.l. Klaus Gjasula (Hallescher FC) im Kopfball, Kopfballduell mit Marius Adrian Sowislo (1. FC Magdeburg)
Bildrechte: IMAGO

Fußball | FSA-Pokal Kommt es wieder zum Duell Magdeburg gegen Halle?

Achtel- und Viertelfinale

Im Viertelfinale des FSA-Pokals könnten der 1. FC Magdeburg und der Hallesche FC aufeinandertreffen. Vorher müssen die beiden Drittligisten aber noch am Sonnabend (13 Uhr) ihre Aufgaben in Naumburg und beim MSV Börde erledigen. Schon in der Runde der letzten Acht stehen sechs weitere Teams, u. a. Germania Halberstadt.

v.l. Klaus Gjasula (Hallescher FC) im Kopfball, Kopfballduell mit Marius Adrian Sowislo (1. FC Magdeburg)
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Magdeburg tritt nach zwölf Jahren mal wieder in Naumburg an

An der Seitenlinie Dirk Heyne, der Kapitän Mario Kallnik und in der Liga Niederlagen gegen Rot-Weiß Erfurt II und Borea Dresden – es waren andere Zeiten, als der 1. FC Magdeburg zuletzt im FSA-Pokal nach Naumburg reisen musste. Am 11. November 2005 siegte der damalige Oberligist aus der Landeshauptstadt 7:1 gegen den Vorgängerverein Naumburger SV, der seinerzeit immerhin den Halleschen FC in der Runde zuvor aus dem Pokal geworfen hatte. Ein ähnliches Ergebnis dürfte auch auf den Tag genau zwölf Jahre später zu erwarten sein, denn der FCM ist inzwischen ein gestandener Drittligist, während der SC Naumburg – im Sommer aus der Fusion von Naumburger BC und Naumburger SV entstanden – gerade erst wieder in die siebtklassige Landesliga zurückgekehrt ist.

Aber auch in dieser Saison ließen die Saalestädter schon im Pokal aufhorchen und kegelten mit Verbandsligist Rot-Weiß Thalheim und Oberligist Merseburg 99 zwei höherklassige Teams raus. In der Liga läuft es bisher auch ganz gut, dort steht das Team von Trainer Jens Hädrich auf Rang fünf. Dennoch spricht man beim FCM selbst von einer "Pflichtaufgabe" in Naumburg und schaut während der Partie sicherlich mit einem Auge nach Magdeburg …

Magdeburgs Trainer Dirk Heyne gestikuliert am Spielfeldrand im heimischen Stadion Magdeburg. (2007)
Beim letzten FCM-Spiel in Naumburg war Dirk Heyne noch Trainer der Magdeburger (Archiv). Bildrechte: dpa

Kleines Städteduell im Germer-Stadion

… schließlich spielt dort zeitgleich der Hallesche FC gegen den MSV Börde im altehrwürdigen Heinrich-Germer-Stadion. Der Verbandsligist aus dem Stadtteil Stadtfeld ist nach dem Rückzug des MSV Preußen (der sonst im Germer-Stadion beheimatet ist) aus der Verbandsliga mittlerweile zur Nummer zwei in Magdeburg avanciert – wobei dieser Platz gerade etwas von Fortuna Magdeburg herausgefordert wird, das in der Liga sechs Ränge vor Börde steht (15.).

Doch die Hallenser sind ebenfalls gewarnt. „In Dölau haben sie einen zweimaligen Drei-Tore-Rückstand zu einem 4:4 aufgeholt, das Derby gegen Fortuna im Germer-Stadion 4:0 gewonnen,“ sagt HFC-Trainer Rico Schmitt. Dennoch werden beim Drittligisten wohl auch einige Akteure aus der zweiten Reihe sowie wiedergenese Spieler eine Einsatzchance erhalten, so etwa der lange verletzte Fabian Franke oder Nachwuchsmann Martin Ludwig.

Fabian Franke Rostock
Der lange verletzte Fabian Franke könnte gegen den MSV Börde wieder in die HFC-Startelf zurückkehren (Archiv). Bildrechte: IMAGO

Halberstadt muss nach Halle

Schon im Viertelfinale steht die Nummer drei in Sachsen-Anhalt: Germania Halberstadt. Die Vorharzer müssen ebenfalls ab 13 Uhr gegen Verbandsligist BSV Halle-Ammendorf ran. Halberstadt könnte mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Finale des FSA-Pokals machen, das man ja schon in der Vorsaison erreichte. Denn im Halbfinale wird auf jeden Fall nur entweder der FCM oder der HFC stehen. Und mit etwas Glück könnte Germania dann schon den abermaligen DFB-Pokal-Einzug klarmachen. Noch etwas Zukunftsmusik, aber sicherlich ordentlich Motivation für das Team von Trainer Andreas Petersen.

In den weiteren beiden Viertelfinals spielen mit Lok Stendal (beim Haldensleber SC) und Askania Bernburg (bei Blau-Weiß Zorbau) zwei Oberligisten bei Verbandsligisten (jeweils Sonnabend, 13 Uhr).

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 11. November 2017 | 21:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 09. November 2017, 16:40 Uhr

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7 Kommentare

10.11.2017 13:06 pickering 7

@4
"Die meisten Hallenser sind mittlerweise wohltuend fair und realistisch geworden."

Das Obige kann man so ziemlich genau auch von FCM-Fan Seite sagen.
Beide Fanlager halten sich nach den Spieltagen größtenteils aus den jeweiligen anderen Threads raus.
Leider nur die Meisten bzw. größtenteils, und eben nicht alle, Hüben wie Drüben.

10.11.2017 11:24 sportfrei 6

Bei den Wortmeldungen aus Halle muss man sich ja fremdschämen. Beide werden morgen weiterkommen und sich dann in Halle treffen. Hoffe allerdings auch darauf, am 25.11. was Zählbares mitzunehmen...

10.11.2017 11:23 HFCer 5

@1.... ist das derby nicht am 26.11..??? Und bei unsere jetzigen Verfassung, würde ich den Mund nicht so weit auf machen! ! Rede lieber den fcm stark, daß die uNS unterschätzen . ;-) RWG. .

09.11.2017 20:02 Mago 4

@1Roterjung
Die meisten Hallenser sind mittlerweise wohltuend fair und realistisch geworden.
Wann werden Sie es ?

09.11.2017 19:30 ReneMD 3

Zu 1) Träum weiter , herzlich Willkommen am Samstag im Germer

09.11.2017 19:13 flori sk 2

Ein Derby hat nix mit dem Tabellenstand zu tun. Diesmal sind wir am Drücker.
RWG ins Bauernland

09.11.2017 17:31 ROTERjung 1

Mit Stolper-Beck fliegen die Bauern gegen Naumburg raus... Die nächste Packung gibt's am 25.11.