Fußball | Thüringenpokal ZFC mit ungefährdetem Sieg in Roschütz

1. Hauptrunde

In der ersten Runde des Thüringen-Pokals hat sich der ZFC Meuselwitz mit einem klaren 5:0 (2:0)-Sieg beim Kreisoberligisten SV Roschütz durchgesetzt. Dabei setzte die Mannschaft von Heiko Weber von Beginn an die Hausherren unter Druck und erspielte sich etliche Großchancen. Bei der Verwertung zeichnete sich heute Andy Trübenbach besonders aus. Dreimal konnte er den gegnerischen Torwart überlisten und leistete somit einen großen Anteil am überlegenen Auswärts-Sieg.

ZFC dominiert klar - Roschütz igelt sich ein

Auf dem Sportplatz Roschütz bekamen die zahlreichen Zuschauer gleich das erwartete Spiel geboten. Die Gäste aus Meuselwitz machten sofort mächtig Druck gegen den Kreisoberligisten aus Roschütz und kamen so zu ersten aussichtsreichen Chancen. So war es unter anderem Luca Bürger der mit seinem Freistoß aus ca. 20 Metern Torentfernung knapp scheiterte (2.). Es war im Grunde nur eine Frage der Zeit bis das Team von Heiko Weber in Führung ging.

Andy Trübenbach
Andy Trübenbach. Bildrechte: IMAGO

Diese besorgte ZFC-Angreifer Andy Trübenbach. Janik Mäder setzte sich im Mittelfeld durch und ging bis zur Grundlinie. Danach folgte ein gut getimter Pass auf Trübenbach, der nur noch wenig Mühe hatte und zur verdienten Führung einschob (9.).Nur wenige Spielminuten vergingen und es stand plötzlich 2:0 für den ZFC. Wieder stand Trübenbach im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem Sololauf auf der linken Außenbahn flankte er auf den allein gelassenen Jon Mogge. Der Neuzugang vom FSV Wacker Nordhausen ließ sich nicht zweimal bitten und schob überlegt zur 2:0-Führung ein (13.).

Auch in den nachliegenden Spielminuten war es eine Partie auf ein Tor mit etlichen Chancen für den ZFC. Vor allem Mogge sorgte im gegnerischen Strafraum für Gefahr, scheiterte jedoch oft an der eigenen Ungenauigkeit im Abschluss (22./24./32.). So ging es letztendlich mit einer ungefährdeten 2:0-Führung in die Halbzeit.

Meuselwitz spart Kraft für Regionalliga

Nach der Halbzeitpause schickten beide Trainer ihre Teams unverändert zurück auf den Rasen. Die Elf von Heiko Weber versuchte weiterhin den Druck aus der ersten Halbzeit aufrecht zu erhalten und ließ den Gastgebern keine Luft zum Atmen. Nach einem Foul an Yves Brinkmann bekam der Regionalligist einen Elfmeter zugesprochen. Dieser Aufgabe nahm sich Trübenbach an und erhöhte auf 3:0 (50.).

Bei der Mannschaft von Eric Schachtschabel überzeugte vor allem ein Spieler. Der Ex-Meuselwitzer Marcel Peters stellte mit geschicktem Laufspiel oft die Lauf- bzw. Schaltwege der Gäste zu und war somit maßgeblich daran beteiligt, dass seine Mannschaft nicht höher in Rückstand lag. Jedoch konnte auch er nicht verhindern, dass der ZFC noch einmal die Führung ausbaute. Ein Trübenbach-Freistoß aus ca. 18 Meter Tor-Entfernung wurde noch leicht abgefälscht und schlug so zum 4:0 ein (66.). Kurz vor dem Ende legten die Gäste noch einmal nach. Felix Müller stand nach einer Ecke völlig frei und köpfte zum verdienten 5:0-Endstand ein (86.).

Heiko Weber
ZFC-Trainer Heiko Weber. Bildrechte: IMAGO

Das sagten die Trainer:

Heiko Weber (Meuselwitz): "Wir erzielten ein erwartetes Ergebnis und sind somit eine Runde weitergekommen. Heute konnte ich auch einmal Spieler einsetzten die immer gut trainiert haben. Alle sind glücklicherweise verletzungsfrei geblieben. Somit haben wir unsere Pflicht erfüllt."

Eric Schachtschabel (Roschütz): "Anfangs hatten wir zuviel Respekt. Trotzdem möchte ich meine Mannschaft loben für den Widerstand, die sie geleistet hat. Schade, dass wir nicht den Ehrentreffer erzielen konnten. Nach dem 0:2 haben wir besser verteidigt. Die letzten drei Treffer sind dem ZFC nur durch Standarts gelungen. Wir haben viel investiert und uns am Ende recht ordentlich verkauft. Auch wenn das Ergebnis am Ende standesgemäß ausfiel."

Über dieses Thema berichtet "MDR THÜRINGEN JOURNAL" MDR Fernsehen | 13.08.2017 | ab 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. August 2017, 17:40 Uhr

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1 Kommentar

13.08.2017 20:40 Wolle 1

Kreisoberligisten aus Kroschütz und Heiko Weber aus Leipzig? Liest denn niemand den Bericht vor der Veröffentlichung durch? Typisch MDR!

[Vielen Dank für den Hinweis. Die zuständigen Kollegen sind informiert. Herzliche Grüße aus der MDR.de Redaktion]