Jubel nach dem Abpfiff, Ryan Malone (Nr. 11, 1. FC Lokomotive Leipzig) feiert mit seiner Mannschaft und den Fans.
Der US-Amerikaner Ryan Malone erzielt in Neustrelitz sein fünftes Saisontor. (Archivbild) Bildrechte: Matthias Koch

Fußball | Regionalliga Lok Leipzig siegt in Neustrelitz

9. Spieltag

Lokomotive Leipzig war am Freitag in Neustrelitz gefordert. Und die Elf von Heiko Scholz hat geliefert. Besonders in der ersten Hälfte spielten die Leipziger überzeugenden Offensivfußball. Einziger Wermutstropfen beim 2:0-Sieg war eine Rote Karte für Paul Maurer 16 Minuten vor Schluss.

Jubel nach dem Abpfiff, Ryan Malone (Nr. 11, 1. FC Lokomotive Leipzig) feiert mit seiner Mannschaft und den Fans.
Der US-Amerikaner Ryan Malone erzielt in Neustrelitz sein fünftes Saisontor. (Archivbild) Bildrechte: Matthias Koch

Von Anfang bestimmte Lok Leipzig an das Spiel. Und bereits eine der ersten Chancen sorgte für die frühe Führung der Sachsen. In der siebenten Minute verwandelte der US-Amerikaner Ryan Malone eine Flanke von Paul Maurer zum 1:0. Chancen für die TSG wie in der elften Minute waren dahingegen Mangelware. Dagegen prüften die Lokspieler immer wieder Norman Quindt. In der 26. musste sich der Neustrelitzer Schlussmann jedoch geschlagen geben. Nach einer Ecke von Maurer köpfte Lok-Kapitän Markus Krug den Ball am Innenpfosten ins Tor. Danach ließen es die Blau-Gelben, die in Neustrelitz in Weiß-Schwarz spielten, ruhiger angehen. Da es der TSG nach vorne an Präzision fehlte, änderte sich am Spielstand bis zur Pause nichts.

Kompakte Abwehrleistung in Halbzeit zwei

Heiko Scholz
War mit seiner Mannschaft sehr zufrieden: Heiko Scholz (Archivbild). Bildrechte: IMAGO

In der zweiten Hälfte bemühten sich die Gastgeber aus dem Norden mehr. Vor allem der eingewechselte Lincoln Assinouko war an vielen Chancen für Neustrelitz beteiligt. Doch die Leipziger ließen nicht viel zu. Von ihrer anfänglichen 3er-Abwehrkette wechselten sie auf fünf Mann in der Verteidigung. Die beste Chance für Lok zu erhöhen hatte Paul Schinke in der 68. Minute. Doch seine Abnahme nach einer Ecke von Maurer landete nur am Pfosten. Kurz danach leistete sich Maurer eine unnötige Tätlichkeit und wurde folgerichtig von Schiedsrichter Robert Wessel vom Platz geschickt (74.). Doch auch die verbleibenden 16 Minuten überstand die Lok ohne ein Gegentor.

Das sagten die Trainer:

Heiko Scholz (Leipzig): "Zunächst ein Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben das nach einer langen Fahrt und sechs Stunden im Bus richtig gut gemacht. Ich bin sehr zufrieden. Allerdings ist die rote Karte für Maurer und die gelbe für Malone bitter, da sie uns gegen Cottbus fehlen werden. Doch sie haben alles gegeben und damit ist das für mich okay."

Achim Hollerieth (Neustrelitz): "Das war eine bittere Niederlage. Das wir nach Standardsituationen die Tore gefressen haben, ist blöd. Genau das hatten wir im Training geübt, da es eine Stärke von Lok ist. Trotzdem habe ich eine Mannschaft gesehen, die alles gegeben hat und wenn das 2:1 für uns gegeben wird, kann so eine Partie auch ganz anders ausgehen. "

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 30. September 2017 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 30. September 2017, 19:20 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

1 Kommentar

29.09.2017 01:53 Sm@rty 1

Ich freue mich immer für R. Malone, er hatte bei uns in MD viele Fans.