Fußball | Regionalliga : Lok Leipzig geht in Berlin wieder leer aus
7. Spieltag
Auch der zweite Berlin-Trip in dieser Saison hat für Lok Leipzig keine Punkte gebracht. Am Sonnabend gab es für den Fußball-Regionalligisten ein 0:1 beim Berliner AK. Schon am ersten Spieltag hatten die Sachsen 0:1 bei Hertha BSC II verloren.
Lok-Keeper Gäng zweimal glänzend
Im idyllischen Poststadion des BAK war von Anfang an Tempo im Spiel. Die stürmische Anfangsphase brachte aber keine prickelnden Strafraumszenen. Dann war Abtasten angesagt, ehe die Gastgeber das Kommando übernahmen. Immer wieder eroberten sie im Mittelfeld entschlossen die Bälle und marschierten auf das Tor von Lok zu. Vier sehr gute Chancen gab es, zweimal parierte der wieder genesene Leipziger Torwart Gäng klasse. So lenkte er den Schuss von Altimparmak von der Strafraumgrenze gerade so zur Ecke (34.) und wehrte den Versuch von Kruschke aus gerade einmal zwei Metern bravourös ab (39.). Von Loks Offensive war wie schon so oft in dieser Saison nicht viel zu bemerken. .
Zweimal konnte Lok auf den Ausgleich hoffen
Der BAK belohnte sich nach dem Wechsel: Avcioglu traf nach Linksflanke (55.). Danach bemühte sich Lok nach Kräften, war offensiv aber weiter oft zu harmlos. Spahius Kopfball parierte Torwart Hildebrandt (74.), fünf Minuten später scheiterte der freistehende Grandner nervenschwach am Außennetz (79.). Der BAK tat nach der Führung nicht mehr als nötig und kontrollierte zumeist das Geschehen. Wegen der größeren Spielanteile und der Mehrzahl an Chancen ging der Erfolg der Berliner in Ordnung.
Das sagten die Trainer
Marco Rose (Lok Leipzig): "Wir hatten den Gegner vorher gut studiert und haben anfangs auch nicht viel zugelassen. Wie so oft unterlaufen uns aber einfache Fehler im Spielaufbau. Auch nach dem Rückstand hat die Mannschaft viel versucht. Uns fehlt aber die Konsequenz im letzten Drittel."
Jens Härtel (Berliner AK): "Es war ein sehr gutes Spiel in der ersten Halbzeit. Mit jeder vergebenen Chance wurde der Rucksack unserer Stürmer immer schwerer. Wir haben es dann versäumt, das zweite Tor zu machen. Und in der Schlussphase hatten wir bei zwei Chancen für Lok, das Glück, das uns in den letzten Wochen gefehlt hatte."

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