Fußball | Regionalliga Nordost Lok geht diesmal leer aus

5. Spieltag

von Ronny Eichhorn & Andreas Schink

Jetzt hat es den 1. FC Lok Leipzig erwischt. Am fünften Spieltag musste sich der Aufsteiger bei SV Babelsberg mit 0:2 geschlagen geben Bei tropischen Temperaturen hatte Lok vor allem vor der Pause durchaus Chancen, Babelsberg war aber insgesamt das bessere Team und holte sich verdient die Punkte.

Lok hilft bei Gegentoren mit

Babelsberg legte von der erste Minute an los wie die Feuerwehr, machte das Spiel breit. Lok war zunächst komplett in der Defensive gebunden. Nach sechs Minuten köpfte Andis Shala den Ball aus sechs Metern knapp neben das Lok-Tor.  Nach einer Viertelstunde kamen die Leipziger besser ins Spiel und zu kleineren Gelegenheiten. Doch in diese Phase hinein fiel das 1:0 für Babelsberg. Pascal Ibold bekam den Ball nicht aus dem Strafraum, Lavro Sindik zog flach ab und FCL-Kapitän Markus Krug verlängerte den Ball unglücklich ins eigene Tor.  

Torwart Marvin Gladrow (SVB) gegen Djamal Ziane (LOK).
Djamal Ziane im Zweikampf mit Marvin Gladrow. Bildrechte: WORBSER-Sportfotografie

Dann eine strittige Szene in der 26. Minute: Leipzigs Djamal Ziane drückte den Ball über die Linie, soll zuvor aber Babelsbergs Keeper Marvin Gladrow behindert haben.  Lok machte etwas auf, Babelsberg kam zu guten Konterchancen. Matthias Steinborn und Ugurtan Cepni hätten erhöhen können. In der 32. Minute verweigerte der Schiedsrichter den Leipzigern einen Handelfmeter, als Eral Akdari den Ball an die Hand sprang. Und Babelsberg kam noch vor der Pause zum 2:0. Christian Hanne schoss zunächst unglücklich einen Babelsberger an, der Ball sprang in den Lauf von Steinborn. Der lief auf den Leipziger Schlussmann zu, umkurvte ihn und schob ein. Mit dem Pausenpfiff dann fast der Anschluss, doch ein Kopfball landet knapp über dem Tor.

Leipzig bemüht, aber ohne Torgefahr

Nach dem Wechsel bemühte sich Lok um eine Resultatsverbesserung. Die besseren Chancen hatten aber weiterhin die Gastgeber. In der 56. Minute hätte Andis Shala den Sack zumachen können. Sindik hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und quer gepasst, doch der Knipser legte den Ball aus acht Metern knapp neben das Tor.  Lok hatte danach mehr Ballbsitz, doch es fehlten Ideen und der Mut, einfach mal abzuziehen. Da machte dann Christian Hanne in der 75. Minute, Gladrow ließ prallen. Drei Minuten später landete ein Freistoß von Hanne abgefälscht über dem Tor. Die Schlussphase gehörte dann aber den ballsicheren Gastgebern, die hinten nahezu nichts mehr anbrennen ließen.

Luftkampf im Strafraum von Lok
Viel Betrieb vor dem Leipziger Tor Bildrechte: WORBSER-Sportfotografie

Das sagten die Trainer:

Cem Efe (Babelsberg): "Wir hatten englische Wochen. Bei diesen Temperaturen war es nicht einfach. Die Mannschaft hat alles abgerufen. Wir haben den Ball gut laufen gelassen, waren zielstrebig. Der letzte Kontakt fehlte aber, um das zu vollenden und weitere Tore zu machen. Starke Leistung von Matthias Steinborn. " 

Heiko Scholz (Lok Leipzig): " Der Tag musste kommen, wo man wieder verliert. Die ersten 20 Minuten war Babelsberg so gut, da hätten wir 0:2 hinten liegen können. Kompliment für die zweite Halbzeit meiner Mannschaft. Der Sieg geht in Ordnung. Wir waren nicht gut genug, haben aber mit Haltung verloren."

Zuletzt aktualisiert: 28. August 2016, 16:31 Uhr

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16 Kommentare

31.08.2016 19:42 Gert Hauschild 16

Mal ehrlich, die Kommentare zeugen aus meiner Sicht von wenig Niveau und sind von einigen Usern nicht objektiv. Den Möglichkeiten entsprechend muss man dem 1. FC Lok schon eine prima Entwicklung in den letzen Jahren zollen. Dieses politische Einordnen des Vereins in die rechte Ecke ist auch nervend. Nehmt einfach zur Kenntnis, dass hier ehrliche Arbeit geleistet und ein Vereinsleben praktiziert werden, um Fußball pur für jeden Fan erlebbar zu machen. Das kann man nicht von jedem Unternehmen behaupten, das sich als "Verein" bezeichnet.

29.08.2016 21:18 TYPISCH PL-FUHRE-ANDY 15

Irgendwann geht´s halt nicht mehr! Ist freilich schade, hab euch die Tabellenführung von ganzem Herzen gegönnt! Ihr seid aber auch gerade erst wieder zurück in der RL, Loksche! Die nächsten Spiele laufen bestimmt wieder besser! Ihr besitzt das Potenzial für ganz Leipzig! Über ein Jahr ungeschlagen! Dafür gibt´s Beifall!

29.08.2016 12:31 Bernd 14

@MDR mal eine Frage warum bringt Ihr Konferenz während der RBB das Spiel SVB-FCL komplett zeigt. Geht da nicht auch ein Hinweis das FCL beim RBB läuft. Gut Chemnitz war nun nicht so pralle, da waere Erfurt vielleicht die bessere Wahl gewesen.

28.08.2016 22:33 salziger 13

Zu 2 FCV: 70 Lokfans in Babelsberg in der 4.Liga. na gut, ist nicht die Welle. Aber es gab einen Fanprotest falls du es nicht wissen solltest. Nun zum anderen "Verein". Endlich in der Bundesliga , das erste Spiel und dann sind 100 sogenannte Fans dabei? In der ersten BL?????? Sorry, aber LE ist nicht rot-weiss und wird es nie werden. Finaler Lachkrampf

28.08.2016 21:42 martinski 12

@FCV angesichts Ihrer Kraftmeierei werde ich mich wohl nicht mehr auf die Straße trauen - jedoch werden Sie völlig übersehen haben, dass in Leipzig die Autokennzeichen L-OK klar die Nr 1 darstellen. Konstrukt "rb" ist Randerscheinung., mehr nicht. Konsumenten eben.

28.08.2016 16:07 Leipzig 66 11

Irgendwann musste es passieren und nun ist es passiert. Dazu auch noch verdient verloren. Die Welt geht deshalb bei niemanden unter. Und ihr lieben Kritiker, schaut mal auf die Tabelle! Wir sind immer noch auf Platz 2 !!! Ist schon ein Ding, wir verlieren und bleiben auf einen der vorderen Ränge. Das ist ja ätzend! Und Kommentar Nr.2, von nix Ahnung, keine Hintergrundwissen, aber mal einen Kommentar abgeben mit dem Zusatz welche Farben die Stadt trägt. Schau auf's Wappen!

28.08.2016 10:39 Leipziger 10

Gutes Ergebnis (-:

28.08.2016 09:16 Jabo 9

@ FCV, die Lokis üben mal wieder Boykott... Rechts boykottiert Linke in Babelsberg. Herrlich armselig und lächerlich....

28.08.2016 09:12 Südstern 8

Sehr schön. Glückwunsch Babelsberg ! (-:

27.08.2016 22:54 Frank Lok 7

Nr. 6 - Ein absolut dummer Kommentar. Aber Versuche einen dummen Menschen etwas zu erklären, ist verschwendete Zeit. Also lasse ich es. Schade Lok. Aber es geht weiter.