Die Regionalliga Nordost im MDR Sport

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Jubelnde Spieler des VfB Auerbach
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Der "Schwarze Peter" wird 75

Er war der schwarzhaarige Wunderstürmer aus der DDR: Peter Ducke feiert am 14. Oktober seinen 75. Geburtstag. Fans in Jena und anderswo liebten ihn, die Staatsmacht fürchtete den streitlustigen Fußballer.

Peter Ducke
Sie nannten ihn Sturkopf und Rebell, Individualist und Selbstdarsteller - für die meisten aber war er nur der "Schwarze Peter": Peter Ducke, der Ballstreichler, der schwarzhaarige Wunderstürmer vom FC Carl Zeiss Jena. Am 14. Oktober ist er 75 Jahre alt geworden. Bildrechte: IMAGO
Peter Ducke
Sie nannten ihn Sturkopf und Rebell, Individualist und Selbstdarsteller - für die meisten aber war er nur der "Schwarze Peter": Peter Ducke, der Ballstreichler, der schwarzhaarige Wunderstürmer vom FC Carl Zeiss Jena. Am 14. Oktober ist er 75 Jahre alt geworden. Bildrechte: IMAGO
Roland und Peter Ducke gegen Dresdens Klaus Sammer in der Meistersaison 1969 /70
Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelte sich seine Familie in Schönebeck bei Magdeburg an. 1959 folgte Peter seinem großen Bruder Roland (li.) nach Jena. Bildrechte: Peter Poser
Peter Ducke (Jena) am Ball.
Mit den Thüringern holte Peter Ducke 1963, 1968 und 1970 den DDR-Meistertitel, hinzu kamen drei FDGB-Pokalsiege und die Torjägerkanone 1963. Bildrechte: IMAGO
Peter Ducke mit Ehefrau Ute, Tochter Nicole und seinem Sohn.
Peter Ducke mit Frau, Tochter und Sohn. Harmonie war ihm beim Fußball nicht wichtig. Er eckte oft an und nahm sich seine Freiheiten: "Ich wollte immer künstlerisch tätig sein." In Georg Buschner, langjähriger Trainer des FC Carl Zeiss und der DDR-Nationalmannschaft, hatte er allerdings auch einen mächtigen Fürsprecher. Trotz seiner Probleme im SED-Staat wäre eine Flucht nie für ihn in Frage gekommen. Bildrechte: IMAGO
DDR-Stürmer Peter Ducke (l) im Laufduell mit dem polnischen Abwehrspieler Jerzy Gorgon.
Bei den Olympischen Spielen 1972 erzielte Peter Ducke einen Treffer für die DDR. Beim Spiel gegen Polen in Nürnberg (Foto) setzte es mit 1:2 eine von zwei Niederlagen im Turnier. Bildrechte: dpa
Olympische Spiele 1972: Spiel um Platz 3 zw. UdSSR - DDR, Peter Ducke, dahinter Torwart Jürgen Croy macht Shakehands mit einem sowjetischen Spieler.
Das Spiel um Platz 3 gegen die Sowjetunion endete 2:2 nach Verlängerung. Ein Elfmeterschießen war nicht vorgesehen, also erhielten beide Mannschaften die Bronzemedaille. Bildrechte: IMAGO
WM 1974, Finalrunde 2, Spiel gegen Argentinien: Schuß von Peter Ducke aus vollem Lauf, Heredia (10) und Wolff (20) sind beeindruckt.
Gebremst durch eine Verletzung, verpasste Peter Ducke den legendären 1:0-Sieg der DDR gegen die BRD bei der WM 1974. Hier zieht er beim 1:1 gegen Argentinien ab. Bildrechte: IMAGO
Peter Ducke nach seinem 151. Oberligator beim 3:2 gegen den 1.FC Union Berlin am 26.03.1977 im Ernst-Abbe-Sportfeld
Hier trifft Peter Ducke im Ernst-Abbe-Sportfeld am 26. März 1977 gegen Union Berlin. Es war sein 151. von 153 Oberliga-Toren - Rang drei in der ewigen Bestenliste. Bildrechte: Peter Poser
Peter Ducke vom Carl Zeiss Jena
Mit dem Ende der Spielzeit 1976/77 endete auch die aktive Karriere von Peter Ducke. Inzwischen lebt er in Großschwabhausen bei Apolda und kümmert sich bis heute um den Fußballnachwuchs. Kürzlich erschien sein neues Buch "Peter Ducke - Held und Rebell". Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Peter Ducke jongliert mit dem Ball im Ernst Abbe Sportfeld.
Zur aktuellen Lage bei Carl Zeiss Jena sagt er: "Ob sie 1. 2., 3., oder 4. Liga spielen, darum geht's mir nicht. Wieso und warum sie dort spielen, das ist für mich ein Grund, ernsthaft nachzudenken. Es gibt viele andere Leute, die sagen, wir denken schon ernsthaft nach. Aber nach vier, fünf, sechs, zehn Jahren hat sich immer noch nichts verändert. Das ist ja das Schlimme." Bildrechte: IMAGO
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