Regionalliga

Fußball | Regionalliga : Noch Baustellen beim FC Carl Zeiss Jena

Nach dem Abstieg aus der 3. Liga zählt der FC Carl Zeiss Jena zu den großen Unbekannten in der neugeschaffenen Regionalliga Nordost. Mit einer fast komplett umgekrempelten jungen Mannschaft will Trainer Petrik Sander möglichst oben mitspielen. Doch die Vorbereitungsspiele zeigten, dass der aktuelle Kader (noch) nicht konkurrenzfähig ist. Auch deshalb sind sich der Coach und die Verantwortlichen des Vereins einig, dass noch zwei bis drei neue Spieler geholt werden müssen.

Sander: "Wir müssen uns noch verstärken"

Jena Trainer Petrik Sander (vorn) vor Co-Trainer Thomas Hoßmang
Jena Trainer Petrik Sander (vorn) beim 1:6 gegen Dynamo II ratlos.

"Ich freue mich auf die Serie. Sie war nicht so geplant und gewollt und wir haben noch die eine oder andere Baustelle", sagte Sander im Gespräch mit dem MDR. Dass es noch an einigen Stellen im Mannschaftsgefüge hakt, lässt sich an den Niederlagen gegen Dynamo Dresden II (1:6) und Erzgebirge Aue (0:5) klar ablesen. Besonders die vielen Gegentore in der Schlussphase gegen Dynamo II ärgerten den Coach. "Da waren zu viele junge Spieler auf dem Platz, die sich selbst überlassen wurden." Eine Erkenntnis der letzten Testspiele: Jena benötigt noch Zuwachs. "Fakt ist, dass die Mannschaft verstärkt werden muss. Wir brauchen noch einen auf der Innenverteidigerposition, einen für die linke Seite und einen Mann für das Sturmzentrum."

Mit Tom Geißler (RB Leipzig) und den beiden Chemnitzern Marcel Schlosser und Matthias Peßolat sowie dem Plauener Ronald Wolf hat der Traditionsverein bereits gestandene Spieler verpflichtet. Dazu kommen insgesamt acht Akteure, die den Weg  aus den A-Junioren zu den Profis geschafft haben. Ärgerlich war der frühe Ausfall von Peßolat, der sich gleich beim ersten Testspiel eine Meniskusverletzung zugezogen hatte. "Das trifft uns hart. Er ist einer, der ein Spiel lesen kann. Mit seiner Erfahrung sollte er die jungen Spieler ranführen", sagte Sander.

Sander freut sich auf "brisante Spiele"

Wo der FC Carl Zeiss Jena in dieser Saison landen wird, ist auch für den Trainer noch nicht vorhersehbar. "Wir können aber versprechen, dass wir laufen und rennen können. Wir brauchen Geduld", sagte der 51-Jährige, der aber sicher ist: "Wenn wir noch die Baustellen schließen, werden wir oben mitspielen." Auf alle Fälle werde es eine Reihe von "brisanten Spielen" geben.

Zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2012, 18:20 Uhr

1. Andreas knoll:
Alles gute mein geliebter FCC !!! <3 FCC 4ever !!!!!
29.07.2012
19:43 Uhr

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