Fußball | Regionalliga : FCM-Coach freut sich auf das Derby
Am Mittwoch kommt es zum Traditionsduell zwischen dem 1.FC Lok Leipzig und dem 1.FC Magdeburg. Nach neun Spieltagen finden sich beide Vereine an verschiedenen Enden der Tabelle wieder. Lok befindet sich mit mageren sechs Zähler auf dem vorletzten Platz. Das Team von Trainer Andreas Petersen hat dagegen sensationelle 18 Punkte gehamstert und ist Dritter. Grund genug, um bei Andreas Petersen nachzufragen.
Lok gegen Magdeburg am Mittwoch: Ihre Mannschaft kommt als Tabellendritter. Hätten sie das bei ihrem Amtsantritt gedacht?
Petersen: Wir haben 18 Punkte aus neun Spielen. Das ist zwar eine Momentaufnahme, freut uns aber und wir genießen es auch. Es wird natürlich auch noch Rückschläge geben, aber wir sind auf einem guten Weg. Man darf nur nie vergessen, dass sich das Blatt schnell wenden kann.
Spüren sie die Euphorie in Magdeburg?
Die spürt man täglich. Der Verein hat zwei Jahre lang nicht viel erreicht und jetzt hat die Mannschaft von den Fans bereits solch einen Kredit bekommen. Da muss man einfach Danke sagen. Das Team zahlt es aber auch sportlich zurück. Es ist aber schon der positive Wahnsinn - diese Fans. Ich glaube, da kann auch RB Leipzig nicht mithalten, mit dieser Nähe und Identifikation der Fans. Klar ist, dass wir hoch wollen. Wir gehen aber nur kleine Schritte und planen mit drei, vier Jahren. Wir sind nicht die Jäger von RB Leipzig. Wir sind da ganz entspannt.
Jetzt geht es zu Lok Leipzig - dem Vorletzten.
Ich glaube, dass Lok sich bisher unter Wert verkauft hat. Als Aufsteiger hat man es immer schwer. Aber der Sieg gegen Jena hat gezeigt, dass in der Mannschaft Kampf, Leidenschaft, Wille und Einsatzbereitschaft stecken. Gerade gegen namentlich Große beißen die sich richtig rein. Defizite hat die Loksche gegen Teams, wo sie das Spiel machen muss. Da fehlt ihnen sicher die Qualität.
Wie sieht es personell aus. Kurth und Boltze waren leicht angeschlagen.
Bei beiden wird es sich wohl erst am Spieltag entscheiden. Die Chancen auf einen Einsatz stehen bei 50 Prozent.
Wie geht das Spiel aus?
Erstmal freuen wir uns auf 2.000 bis 3.000 Magdeburger Fans - das ist der Wahnsinn. Wir wollen die Leute nicht enttäuschen. Ich bin mit jedem positiven Ergebnis zufrieden, auch mit einem Unentschieden. Wir haben ja die Leipziger Wochen. Wenn wir bei Lok ein gutes Spiel machen, dann kommen im Heimspiel gegen RB Leipzig 10.000 Fans. Es wird ein schweres Brett, aber wir haben alle Bohrer dabei. Wir haben auch eine physisch starke Mannschaft.
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