Fußball | Regionalliga Gute Unterhaltung bei Lok Leipzig

4. Spieltag

Mit 4:2 (2:2) hat der 1. FC Lok Leipzig gegen Schlusslicht Luckenwalde gewonnen und damit bereits zehn Zähler nach vier Partien auf dem Konto. Gleich drei Rückkehrer bekamen die 2.736 Zuschauer im Bruno-Plache-Stadion mit Jonas Arnold, Steven Heßler und Daniel Becker zu sehen. Letzterer zeigte seine Klasse im alten "Wohnzimmer".

Vier Tore, verschossener Elfmeter, Platzverweis

Nach einem druckvollen Beginn der Hausherren war Paul Maurer mit einem sehenswerten Freistoß zur Stelle. Der 21-Jährige zirkelte den Ball aus 23 Metern in den rechten Winkel - 1:0 (11.). Den nächsten Maurer-Freistoß entschärfte Konstantin Filatow im Kasten der Brandenburger (20.). Innenverteidiger Robert Zickert köpfte nach einem Ryan-Malone-Einwurf knapp neben das Tor (23.). Nach genau einer halben Stunde konnte Christian Hanne seinen Ex-Mitspieler Daniel Becker nicht halten und der schlenzte mit links ins rechte Eck - 1:1 (30.).

Markus Krug und Daniel Becker
Lok-Kapitän Markus Krug (li.) im Zweikampf mit dem Ex-Kollegen Daniel Becker. Bildrechte: Picture Point

Maurer war es dann, der mit einem erneuten Freistoß die Blau-Gelben in Führung schoss. Aus 24 Metern knallte das Spielgerät an den linken Innenpfosten und von dort in die Maschen - 2:1 (34.). Es folgte postwendend das 2:2 durch Becker, der aus 15 Metern unter die Latte traf (36.) und damit alle vier bisherigen Tore für sein Team erzielt hat. Vor dem Pausenpfiff scheiterte Hanne mit einem Strafstoß - Nils Gottschick war gefoult worden - am Schlussmann des FSV (40.) und Aaron Bogdan sah auf Seiten der Luckenwalder noch Gelb-Rot (43.).

US-Amerikaner und Slowake machen Lok froh

Im zweiten Durchgang zogen sich die Gäste in Unterzahl natürlich zurück und der 1. FC Lok musste die Lücken suchen. Nach zwei Schussversuchen (46./51.) nahm der US-Amerikaner Malone richtig Maß und veredelte eine Schinke-Vorlage zum 3:2 (62.). Als der Jubel gerade abebbte klingelte es schon wieder. Der eingewechselte slowakische Neuzugang Matus Lorincak stand am langen Pfosten goldrichtig - 4:2 (64.). Paul Schinke (76.), Maik Salewski (80.) und Maurer per Freistoß (88.) verpassten den fünften Treffer in einer einseitigen zweiten Hälfte.

Paul Maurer jubelt
Paul Maurer brachte gleich zwei Freistöße im Kasten unter. Bildrechte: Picture Point

Das sagten die Trainer:

Ingo Nachtigall (Luckenwalde): "Wir haben bislang alle Saisonspiele in Unterzahl beendet. Knackpunkt war die gelb-rote Karte, die ich vollkommen überzogen fand. Lok hat viel Druck entwickelt. Trotzdem haben wir recht gut gespielt. Den Elfer kann man geben, dann muss man aber auch den auf unserer Seite geben. Es war ein gutes Spiel mit vielen Torraumszenen. Wir haben das erste Mal hier beim 1. FC Lok zwei Tore geschossen. Ich habe ja aber auch die Torjäger von Lok zu uns gelotst. Mit etwas mehr Glück, hätten wir mehr erreichen können. Unser Torhüter hat heute ein tolles Spiel gemacht."

Heiko Scholz (Leipzig): "Ich bin überglücklich, dass wir drei Punkte geholt haben. Es war kein leichtes Spiel. Luckenwalde war in seinen bisherigen Spielen nie schlecht. Becker, Heßler und Arnold wollten wir eigentlich halten und haben sie nicht weggeschickt. Die Zuschauer haben ein sehr gutes Spiel gesehen, Luckenwalde hat es immer wieder probiert."

ml/ans

Über dieses Thema berichtet "Sport im Osten" MDR Fernsehen | 19.08.2017 | ab 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. August 2017, 17:33 Uhr

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3 Kommentare

19.08.2017 21:56 Lokist 3

Glückwunsch an Lok zum Sieg. Ich habs gewusst der Paul ist der "kleine Bruder" vom Daniel Becker. HiHiHi.
Einfach nur Klasse !!! Die Komiker vom Cottaweg haben heute Auswärts verloren.. besser kann das Wochenende gar nicht sein !!! In diesem Sinne " Schallali Schalllala immer wieder Probstheida"

19.08.2017 17:35 Loksche 2

Bald 3. Liga

19.08.2017 16:38 Arthur Schramm 1

Wunderbar! Großartiger Saisonstart. Vor allem gegen die vermeintlich schlechten Teams müssen die Punkte eingefahren werden. Das wurde bislang vorbildlich gemacht. Weiter so, 1. FC Lok!