Regionalliga

Fußball | Regionalliga : Magdeburg will nicht mehr Schlusslicht sein

"Viel Hoffnung, viel Zuversicht, viel Arbeit": So fasst FCM-Neu-Coach Andreas Petersen den derzeitigen Stand der Dinge in Magdeburg zustammen. Fest steht: Die Rolle als Tabellenschlusslicht der Regionalliga will die Mannschaft nicht mehr übernehmen. Das große Ziel: Im kommenden Jahr "einfach mal nichts mit dem Abstieg zu tun haben, einfach mal alles hinter uns lassen", sagte Petersen nach dem Spiel gegen Schalke 04 im Interview mit dem MDR.

In den zwei Wochen bis zum Saisonstart will Petersen noch an der "Frische" des Teams arbeiten, um dann kraftvoll in die ersten Spieltage zu gehen. Petersen sagte, es mache ihm "unheimlich Spaß, mit den Jungs zu arbeiten. Die sind willig, die sind gierig, die hören zu ..." Und seien eine absolut eingeschworene Truppe. Nun gelte es, sich tagtäglich zum Positiven zu verändern und zu verbessern.

Den Kader bezeichnete Petersen als "zu 99 Prozent komplett", möglich sei aber alles. Wirklich geplant habe man jedoch keine weitere Verpflichtung. "Wir haben einen Kader zusammengestellt, der nicht absteigen soll", beschrieb er sein Team. Um die Meisterschaft werde man aber nicht spielen. "Dann hätten wir eine andere Qualität holen müssen, und das ist momentan wirtschaftlich und sportlich nicht gegeben." Dennoch sei er mit der neu formierten Mannschaft zufrieden, sagte der FCM-Coach.

Die Einstellung der Mannschaft stimme, das habe vor allem die zweite Halbzeit des Testspiels gegen Schalke 04 gezeigt, die "ein bisschen mehr Frische, mehr Esprit, mehr Mut" hatte. Was derzeit oft noch fehle, sei die Handlungsschnelligkeit und auch die Gier, unbedingt ein Tor zu machen.

"Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen ... und das müssen wir auch tun."

Andreas Petersen, Trainer des 1. FC Magdeburg

Zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2012, 17:06 Uhr

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