Fußball | Thüringenpokal : Jena stürmt ins Viertelfinale - jetzt gegen Erfurt
Carl Zeiss Jena ist am Sonnabend ins Viertelfinale im Thüringenpokal gestürmt. Der Regionalligist fegte Eintracht Sondershausen (Thüringenliga) beim 7:1 (2:1) förmlich vom Rasen. Im Viertelfinale kommt es nun zum großen Duell gegen Rot-Weiß Erfurt. Gespielt wird am Mittwoch, dem 31. Oktober in Jena.
Sondershausen geht in Führung
Jena ließ sich in Sonderhausen auch von einem frühen Rückstand (Thurnbacher/6.) nicht schocken. Nach einer Ecke gelang Eckardt das schnelle 1:1. Und der Mittelfeldmann legte mit einem trockenen Schuss aus gut 23 Metern in der 21. Minute nach. Danach hielten die Gastgeber, die zwei Klassen tiefer spielen, gut dagegen – und das Spiel zumindest bis zur Pause offen.
Unmittelbar nach dem Wechsel ging der Underdog nach einem Jenaer Doppelschlag K.o. Banaskiewicz (50.) und Grösch (52.) trafen jeweils nach Eckbällen und sorgten für die beruhigende 4:1-Führung. Der Torhunger der Gäste war aber längst nicht gestillt. Schulte knallte den Ball aus sechs Metern nach einer Wolf-Eingabe direkt unter die Latte (63.). Die nächsten 20 Minuten waren von Wechseln geprägt, doch zwei Treffer bekamen die 1.300 Fans "Am Göldner" noch serviert. Nachwuchsmann Alles hob sich seinen genialen Auftritt bis zur 85. Minute auf. Er spielte Slalom mit seinen Gegenspielern, umkurvte auch noch Torwart Greschke und schob ins verwaiste Tor. Den Schlusspunkt setzte Ibold, der in der Nachspielzeit zum 7:1-Endstand abstaubte.
Trainer Petrick Sander zum Sieg:
"Das Testspiel hier im Sommer war eine gute Entscheidung. Ich habe meinen Spielern noch einmal das Video gezeigt und auf Fehler hingewiesen, die wir nicht wieder machen dürfen. Die erste Halbzeit lief natürlich nicht ganz optimal: Die Reaktion der Mannschaft nach dem 0:1 hat mir aber gefallen. Vor der Pause hatten wir dann auch das nötige Glück. In der zweiten Halbzeit haben wir alle unsere Vorteile zum Tragen gebracht. Wir haben unser System heute wieder umgestellt, um vorn gefährlicher zu werden. Auch in der Abwehr läuft noch nicht alles rund. Es ist aber einfacher, das Defensivverhalten zu verbessern als Angriffsprobleme zu lösen."
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