Regionalliga

Fußball | Regionalliga Nordost : Plauen verliert trotz 1:0-Führung

16. Spieltag

Der VFC Plauen hat am Sonnabend in Rathenow mit 1:2 verloren. Zwei Abwehrpatzer brachten den Klub um den verdienten Lohn, denn die Vogtländer investierten viel Kraft in die Partie. Anders als vor einer Woche in Leipzig sprang diesmal aber kein Pünktchen heraus. Rathenows Sieg ist allerdings auch nicht unverdient.

Typische Szene vom Spiel FSV Optik Rathenow gegen den VFC Plauen - Sajbidor von Scholz und Hellwig bedrängt
Eine Typische Szene des Spiels (hier mit Sajbidor)

Auf dem dick mit Schnee bedeckten Boden hatten beide Teams die üblichen Probleme. Trotz dessen oder auch genau deswegen ergaben sich dicke Chancen. Bei Plauen blieben Schindler (10./17.) und Marc-Philipp Zimmermann (14.) glücklos. Auf der anderen Spielfeldseite schlug Thönelt den Ball geradeso noch von der Linie (29.). Auch Keeper Person musste mehrfach in höchster Not retten (5./28.). Die Partie war schon in dieser ersten Halbzeit sehr ausgeglichen und umkämpft. Die Kontrahenten schenkten sich nichts. Es wurde gerackert und ging permanent hin und her.

Nach der Pause fiel dann endlich ein Tor: Plauens Marc-Philipp Zimmermann bekam den Ball von der rechten Seite serviert und traf mit einer Bogenlampe etwa 20 Metern zum 1:0 (51.). Doch das lauf- und kraftintensive Spiel blieb ausgeglichen, denn Optik gab nicht klein bei. Für die Entscheidung sorgte letztlich Plauens Abwehr, die Kapan mehrfach ungedeckt ließ, was dieser zwei Mal zu nutzen wusste. Erst konnte er den durch Plauens Strafraum rollenden Ball ungehindert in die Maschen schießen (72.), dann bestrafte er Plauens Inkonsequenz beim Versuch, die Kugel aus dem 16er zu befördern (78.). Dazwischen hatte Rathenow mächtig Dampf gemacht. Insofern war der Führungswechsel folgerichtig und nicht unverdient. Kurz vor Schluss hätten die "Optiker" sogar das 3:1 machen müssen, aber Kapan war bei dem Konter in 3-1-Überzahl mehr an einem Hattrick interessiert als an der endgültigen Entscheidung.

Trainerstimmen

Ingo Kahlisch (Rathenow): "Es war ein spannendes Spiel mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. Für uns war das Spielen heute wichtig, auch wenn wir verlo hätten. Natürlich wollten wir gewinnen. Kapan war der überragende Spieler. Mit seinem Biss haben wir das Spiel gewonnen."

Michael Hiemisch (Plauen): "Die Platzverhältnisse haben nur ein Kampfspiel zugelassen. beide Mannschaften haben alles gegeben. Wir kamen nach der Pause besser aus der Kabine und haben folgerichtig das 1:0 gemacht. Rathenow mit seinen schnellen Spitzen und ihrer Qualität haben das Blatt gewendet. Wir müssen die Enttäuschung in den nächsten zwei Tagen wegwaschen und uns auf das nächste Spiel vorbereiten."

Zuletzt aktualisiert: 09. Februar 2013, 16:44 Uhr

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