Fußball | Regionalliga : RB Leipzig bleibt Maß aller Dinge - Lok und ZFC siegen
13. Spieltag
Nach 13 Partien steht RB Leipzig weiter einsam an der Spitze der Regionalliga. Weiter ungeschlagen, siegte das Zorniger-Team beim Topspiel in Zwickau. In einer sehr harten ersten Hälfte musste der FSV gleich drei Spieler verletzungsbedingt auswechseln. In acht Tagen empfängt der Ligakrösus seinen ärgsten Verfolger - Carl Zeiss Jena. Allerdings haben die Thüringer bereits neun Punkte Rückstand. Der 1. FC Lok Leipzig konnte sich durch einen Sieg gegen Auerbach etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Meuselwitz gewann ohne große Mühe in Neustrelitz.
In der ersten Hälfte regierte keine hohe Fußballkunst, Härte dominierte die Partie. FSV-Torwart Unger musste nach einer knappen halben Stunde verletzt raus, Ersatzkeeper Wohlfeld kam ins Spiel. Luge wich Frick wenig später mit einer Platzwunde. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erwischte es Göbel nach einem Zusammenprall. Als Vorsichtsmaßnahme wurde der Mittelfeldmann ins Krankenhaus gebracht.
Auch nach dem Wechsel schenkten sich beide Mannschaften keinen Zentimeter. RB griff auf hohe Bälle zurück, die allerdings kaum Gefahr für den FSV bedeuteten. Als sich die 3.374 Zuschauer schon langsam auf ein Remis einstellten, schlug Frahn zu. Mit seinem 13. Tor im 13. Spiel erlöste er die Gäste neun Minuten vor Schluss. Dabei nutzte der Torjäger einen Fehler von Stiefel, der den Ball nicht richtig klären konnte und zog aus 18 Metern ab.
Rolleder erlöst den 1. FC Lok
Eine späte Erlösung gab es auch für den 1. FC Lok Leipzig gegen den VfB Auerbach. Nach zwei Spielen Sperre war Stürmer Rolleder wieder mit dabei und schoss in der 77. Minute den 1:0-Siegtreffer gegen die Vogtländer. In einer starken zweiten Halbzeit der Blau-Gelben traf Brumme per Kopf die Querlatte. Auerbach enttäuschte über die gesamte Spielzeit. Halbzeit eins war von allen 22 Akteuren nur zum Abtasten genutzt worden, Chancen gab es keine. Für den 1. FC Lok bedeutet der vierte Heimsieg der Saison eine Verschnaufpause im Abstiegskampf.
ZFC springt locker über die Hürde Neustrelitz
Mit dem Abstieg hat der ZFC Meuselwitz im Moment nichts zu tun. Nach zwei Monaten ohne Auswärtspunkt siegten die Thüringer bei der TSG Neustrelitz mit 2:0. Vor allem in der ersten Hälfte harmonierten Starke als Vorbereiter und F. Müller als Torschütze bestens. Die Mannschaft von Holm Pinder nutzte ihre wenigen Torchancen konsequent noch vor der Pause. Bei den Hausherren waren außer Abspielfehlern keinerlei spielerische Elemente zu erkennen. In der zweiten Hälfte investierte Neustelitz zwar mehr in die Offensive, dennoch konnten sie die ZFC-Abwehr nie in Verlegenheit bringen. Kurz vor Schluss sah Torunarigha nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot.
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